de POSEIDON Lektoren, die an Universitäten in Italien, Spanien und Portugal Deutsch als Fremdsprache (DaF) unterrichten, haben im Sommer 2011 beschlossen ein gemeinsames Netzwerk aufzubauen. Ein Element dieses Netzwerkes ist unser Blog POSEIDON. Hier können sich alle am DaF-Unterricht in Italien, Spanien und Portugal interessierten Personen und Institutionen über unsere Arbeit informieren. Schwerpunkt der derzeitigen Arbeit ist die Wirtschaftskrise in Italien, Spanien und Portugal und deren Folgen für den universitären Deutschunterricht. Vom Sprachvermittler zum Arbeitsvermittler? Diese Frage stellen sich immer mehr Deutschlektoren in den sogenannten Krisenländern. Immer mehr Südeuropäer sehen ihre berufliche Zukunft in deutschsprachigen Ländern, vor allem Krankenpfleger, Ärzte und Ingenieure machen sich auf den Weg in den Norden. Rund um dieses Thema werden Beiträge aus verschiedenen Medien auf diesem Blog gesammelt. Das Poseidon-Netzwerk ist seit April 2013 eine vom DAAD geförderte Arbeitsgruppe. Unsere Arbeitsergebnisse werden dokumentiert und allen interessierten Institutionen und Personen zur Verfügung gestellt. Wir freuen uns über jeden Kommentar und Beitrag! Gerne sind wir auch per Mail erreichbar. Fri, 20 Jul 2018 07:01:03 +0000 PodHost Feed Generator 2.3 (https://www.podhost.de) http://poseidon.podspot.de no no Ein DaF-Lektorennetzwerk für Italien, Spanien und Portugal AKTUELLES POSEIDONWEBSEITE Am 21.Juli 2015 berichtet die Süddeutsche Zeitung über die Initiative "InCharge", die derzeit von 25 Firmen und Stiftungen getragen wird. Ziel dieser Initiative ist Jugendlichen zu helfen, ihre beruflichen Chancen zu verbessern, vor allem in Ländernmit einer hohen Jugendarbeitslosigkeit. SUEDDEUTSCHE Das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln listet auf seiner Webseite bundesweite Initiativen und Länderinitiativen auf, die sich mit dem Thema Fachkräftesicherung beschäftigen. KOFA Die Badische Zeitung vom 11.April 2015 beschäftigt sich unter der Überschrift "Niedergang: Immer mehr junge Menschen verlassen Portugal" mit der Tatsache, dass viele gut ausgbildete Portugiesen keine Zukunft in ihrer Heimat sehen. BADISCHEZEITUNG Nach neuesten Angaben des Statistischen Bundesamtes sind im ersten Halbjahr 2014 mehr Italiener als Spanier, Portugiesen und Griechen nach Deutschland eingewandert. Die meisten Zuwanderer kamen aus Polen (rund 99.000), Rumänien (rund 98.000) und Bulgarien (rund 38.000), auf Rang 4 folgt Italien mit gut 35.000 Zuwanderern. Mit diesem Thema beschäftigt sich am 28.Februar 2015 "Il sole. 24 ore" mit dem Beitrag "Destinazione Germania: Italiani quarti per espetrio. Cresce la voglia di emigrare. 8 lavoratori su 10 andrebbero oltreconfine". ILSOLE Laut einer Studie der Bertelsmann-Stiftung profitiert Deutschland von den rund 6,6 Millionen Ausländern, die im Land leben. Die Sozialkassen werden durch die Zuwanderung entlastet. Die Zeit berichtet am 27.November 2014 über die Ergebnisse der Studie. ZEIT ------------------------------------------------------------------------------------------ Kontakt: poseidondaf@hotmail.de Verantwortlich für den Inhalt: Michael Laub Rua Rodrigo Álvares, 10b 5001-684 Vila Real / Portugal Haftungsausschluss Trotz unserer sorgfältigen Bemühungen kann keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität des Blogs übernommen werden. Insbesondere weisen wir darauf hin, dass für die Inhalte anderer Websites und Blogs, auf die wir verlinken, ausschließlich die Herausgeber/Urheber dieser Seiten verantwortlich sind. Poseidon kann keine Gewähr für die Richtigkeit der dort veröffentlichten Inhalte übernehmen.]]> Fri, 24 Jul 2015 00:12:36 +0200 https://poseidon.podspot.de/post/aktuelles 70dbbeb46f614260b705f4f577be0af3 POSEIDONWEBSEITE Am 21.Juli 2015 berichtet die Süddeutsche Zeitung über die Initiative "InCharge", die derzeit von 25 Firmen und Stiftungen getragen wird. Ziel dieser Initiative ist Jugendlichen zu helfen, ihre beruflichen Chancen zu verbessern, vor allem in Ländernmit einer hohen Jugendarbeitslosigkeit. SUEDDEUTSCHE Das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln listet auf seiner Webseite bundesweite Initiativen und Länderinitiativen auf, die sich mit dem Thema Fachkräftesicherung beschäftigen. KOFA Die Badische Zeitung vom 11.April 2015 beschäftigt sich unter der Überschrift "Niedergang: Immer mehr junge Menschen verlassen Portugal" mit der Tatsache, dass viele gut ausgbildete Portugiesen keine Zukunft in ihrer Heimat sehen. BADISCHEZEITUNG Nach neuesten Angaben des Statistischen Bundesamtes sind im ersten Halbjahr 2014 mehr Italiener als Spanier, Portugiesen und Griechen nach Deutschland eingewandert. Die meisten Zuwanderer kamen aus Polen (rund 99.000), Rumänien (rund 98.000) und Bulgarien (rund 38.000), auf Rang 4 folgt Italien mit gut 35.000 Zuwanderern. Mit diesem Thema beschäftigt sich am 28.Februar 2015 "Il sole. 24 ore" mit dem Beitrag "Destinazione Germania: Italiani quarti per espetrio. Cresce la voglia di emigrare. 8 lavoratori su 10 andrebbero oltreconfine". ILSOLE Laut einer Studie der Bertelsmann-Stiftung profitiert Deutschland von den rund 6,6 Millionen Ausländern, die im Land leben. Die Sozialkassen werden durch die Zuwanderung entlastet. Die Zeit berichtet am 27.November 2014 über die Ergebnisse der Studie. ZEIT ------------------------------------------------------------------------------------------ Kontakt: poseidondaf@hotmail.de Verantwortlich für den Inhalt: Michael Laub Rua Rodrigo Álvares, 10b 5001-684 Vila Real / Portugal Haftungsausschluss Trotz unserer sorgfältigen Bemühungen kann keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität des Blogs übernommen werden. Insbesondere weisen wir darauf hin, dass für die Inhalte anderer Websites und Blogs, auf die wir verlinken, ausschließlich die Herausgeber/Urheber dieser Seiten verantwortlich sind. Poseidon kann keine Gewähr für die Richtigkeit der dort veröffentlichten Inhalte übernehmen.]]> 0 POSEIDON - DaF-Lektorennetzwerk für Südeuropa GLAUP (Portugal) DEUTSCHLEKTOREN-ITALIEN Auch in Asien gibt es schon seit einigen Jahren DaF-Vereinigungen: JAPAN SÜDKOREA VRCHINA Irgendwo zwischen Bingen und Bonn, die Geburtsstunde Poseidons: Wir sind übrigens auch per Mail erreichbar: poseidondaf@hotmail.de Und wer sind "wir"? Christiane Lebsanft (Madrid), Jutta Schürmanns (Madrid), Andrea Meta Birk (Bologna), Birgit Schneider (Pisa), Bernd Speidel (Coimbra), Michael Laub (Vila Real). In der Hoffnung, stets einen Weg zu finden! ]]> Fri, 28 Nov 2014 23:45:14 +0100 https://poseidon.podspot.de/post/welcome 97eda19f4fc14eb4ae932346c22c080e GLAUP (Portugal) DEUTSCHLEKTOREN-ITALIEN Auch in Asien gibt es schon seit einigen Jahren DaF-Vereinigungen: JAPAN SÜDKOREA VRCHINA Irgendwo zwischen Bingen und Bonn, die Geburtsstunde Poseidons: Wir sind übrigens auch per Mail erreichbar: poseidondaf@hotmail.de Und wer sind "wir"? Christiane Lebsanft (Madrid), Jutta Schürmanns (Madrid), Andrea Meta Birk (Bologna), Birgit Schneider (Pisa), Bernd Speidel (Coimbra), Michael Laub (Vila Real). In der Hoffnung, stets einen Weg zu finden! ]]> 0 Kurs aus der Krise / Pressespiegel und Projekte 2013 hat in Südeuropa die Arbeitslosigkeit weiter zugenommen. Vor allem jungen Menschen bietet der Arbeitsmarkt wenig Perspektiven. Laut der europäischen Statistikbehörde Eurostat lag Ende 2014 die Arbeitslosenquote in Griechenland bei 25,7%, in Spanien bei 23,9%, in Portugal bei 13,9% und in Italien bei 13,4%. Noch bedrückender sind die Zahlen bei jungen Menschen bis zu 25 Jahren: die Jugendarbeitslosigkeit ist laut Eurostat bis Ende 2014 in Griechenland auf 50,6%, in Spanien auf 51,4%, in Italien auf 42,0% und in Portugal auf 34,5% gestiegen, während sie im EU-Durchschnitt bei 21,4% lag. Am geringsten ist die Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland (7,2%), Österreich (9%) und in der Niederlande (9,6%). Im Rahmen des Themenkomplexes "Kurs aus der Krise" werden hier verschiedene Beiträge zu diesem Thema aufgelistet, neben Links zu Artikeln auch Videos und Audios. Weiter unten gibt es einen Pressespiegel, der nach Ländern geordnet ist. Wir haben uns entschieden diesen Abschnitt nicht zu kürzen, obwohl die Menge der Artikel zu einer gewissen Unübersichtlichkeit führen kann. Aber uns ist es wichtiger, ein möglichst breites Spektrum an Beiträgen und Meinungen abzudecken. DFUNK Weltweit lernen wieder mehr Menschen Deutsch, vor allem in Schwellenländern wie China, Indien, Brasilen und Indonesien ist die Zahl der Deutschlerner stark angestiegen. In Europa lernen 9,3 Millionen Menschen Deutsch, 2 Millionen davon in Polen. Mehr zum Thema findet sich in dem Beitrag "Deutsch - Sprache von Welt", der am 21.April 2015 von der Deutschen Welle ins Netz gestellt wurde. DEUTSCHEWELLE Über steigende Deutschlernerzahlen in Spanien und Portugal berichtet der Spiegel am 1.September 2012: SPIEGEL Ähnlich sieht es in Italien aus. Mehr dazu im Spiegel vom 28.Oktober 2012: SPIEGEL Die Zeit widmet sich am 14.September 2012 in ihrem Beitrag "Ohne Deutsch kein Job" ebenfalls diesem Thema: ZEIT Immer mehr Südeuropäer möchten sich also bereits in ihren Heimatländern auf einen längerfristigen Aufenthalt in einem deutschsprachigen Land vorbereiten. Oft sind dies gut qualifizierte junge Menschen mit einem Universitätsabschluss. "Südeuropäer drängen auf den deutschen Arbeitsmarkt" - mehr dazu in der Süddeutschen Zeitung vom 9.August 2012: SZ Das Schweizer Fernsehen SRF dokumentiert in der Sendung "Kulturplatz extra" am 2.Januar 2013 das Leben junger Spanier, die trotz guter Ausbildung arbeitslos sind. Viele von ihnen denken daran ihre Heimat zu verlassen. SRF "Kurs(e) aus der Krise" - Deutschlektoren in Südeuropa werden mit dieser neuen Situation konfrontiert. Was bedeutet die Krise für unsere Arbeit? Welche Folgen haben die steigenden Lernerzahlen? Werden nun verstärkt Fachsprachenkurse angeboten? Welche Fachsprachenkurse gibt es bereits in Italien, Spanien und Portugal? Wie kann man bereits in Spanien, Portugal und Italien junge Menschen auf einen Aufenthalt im Ausland gut vorbereiten? Wie hat sich das Deutschland-Bild in den letzten Monaten verändert? Wie werden die Zuwanderer in Deutschland betreut und integriert, welche Projekte und Initiativen gibt es? Und eine ganz wichtige in diesem Kontext ist: was bedeutet dieser Brain Drain für Italien, Portugal und Spanien? Das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln listet auf seiner Webseite bundesweite Initiativen und Länderinitiativen auf, die sich mit dem Thema Fachkräftesicherung beschäftigen. KOFASUEDDEUTSCHEZEIT "Spanische Fachkräfte für das Handwerk in Oberbayern / Especialistas y trabajadores cualificados españoles para el sector artesanal de alta Baviera" - dieses Projekt der Handwerkskammer für München und Oberbayern vermittelt spanische Fachkräfte an Mitgliedsbetriebe der Kammer. Es richtet sich an Spanier zwischen 20-40 Jahren mit Berufserfahrung im Handwerk, die über Grundkenntnisse in Deutsch verfügen. Finanziert wird das Projekt aus Eigenmitteln der Handwerkskammer sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Bayerischen Arbeitsministeriums. HANDWERKSKAMMERMÜNCHEN "¡Bienvenid@s! – Willkommen in Baden-Württemberg!" - dieses Projekt hat sich zum Ziel gesetzt spanischen Zuwanderen, die nach Baden-Württemberg einwandern, mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Das Projekt hat seinen Sitz in Hornberg (Schwarzwald), Schwerpunkt des Projekts sind derzeit der Ortenaukreis, der Schwarzwald-Baar-Kreis und der Kreis Tuttlingen. Projektträger ist die "AEF - Spanische Weiterbildungsakademie", eine staatlich anerkannte Weiterbildungseinrichtung, die 1984 von spanischen Emigranten gegründet wurde. Die AEF ist Partner im IQ Netzwerk Baden-Württemberg. Das Netzwerk zielt auf die Verbesserung der Arbeitsmarktintegration von Migranten. BIENVENIDOS NETZWERKIQBW Das RKW Kompetenzzentrum ist eine gemeinnützige Forschungs-und Entwicklungseinrichtung des RKW Rationalisierungs-und Innovationszentrums der Deutschen Wirtschaft e.V.. Auf der Webseite des RKW Kompetenzzentrums sind zahlreiche Projekte und Initiativen beschrieben, die sich an Südeuropäern richten, die ihre berufliche Zukunft in Deutschland sehen. Hier werden zahlreiche Projekte und Initiativen vorgestellt (download, als PDF-Dokument) RKWSUEDDEUTSCHE Das Duale Ausbildungssystem in Deutschland könnte ein Beispiel für Spanien sein. Dort gilt das Ausbildungssystem als zu theoretisch. Am 12.Juli 2012 fand in Stuttgart die Deutsch-Spanische Ausbildungskonferenz statt, ein Schwerpunkt dieser Konferenz war es auszuloten, wie man Elemente des Dualen Ausbildungswesen auf Spanien übertragen kann. Mehr dazu in einem Beitrag des ZDF vom 12.Juli 2012: Fachkräftemangel in Deutschland, wenig Berufsperspektiven für junge Menschen in Spanien, Portugal und Italien sind die Ursachen für zahlreiche Initiativen und Veranstaltungen: Hier einige Beispiele: "Academy Cube" - diese Initiative wurde von der SAP gemeinsam mit Partnern ins Leben gerufen, es handelt sich dabei um ein Bündnis für die Qualifizierung von Fachkräften in der Industrie. Ziel ist eine europaweit branchenübergreifende Plattform für die Weiterbildung von Fachkräften zum Erwerb von Zusatzqualifikationen im Bereich Informationstechnologie. In der ersten Projektphase richtet sich das Angebot an junge Fachkräfte aus Spanien und Portugal.. SAP ACADEMYCUBE Das von der SAP ins Leben gerufene Projekt "Academy Cube" fördert inzwischen nicht nur in Spanien und Portugal, sondern auch in Italien junge IT-Fachkräfte. Darüber berichtet Il Sole am 14.Juni 2015. ILSOLEDIEWELT "Spanische Fachkräfte für Südbaden" - dieses Projekt hat die IHK Südlicher Oberrhein ins Leben gerufen. Mehr dazu findet man auf der Webseite "Fit für Südbaden" und auf der Webseite der IHK Südlicher Oberrhein. FITFÜRSÜDBADEN IHKOBERRHEIN Ein Pilotprojekt hat die IHK Karlsruhe, in Zusammenarbeit mit der Spanischen Botschaft und der Baskischen Landesregierung, ins Leben gerufen. Junge Spanier absolvieren nun ein Praktikum in Unternehmen im Raum Karlsruhe. IHK-KARLSRUHE Auch die Partnerstädte Nürnberg und Córdoba haben ein interessantes Projekt ins Leben gerufen: jungen Spaniern soll in Nürnberg ein freiwilliges soziales Jahr ermöglicht werden, anschliessend können die Spanier in Nürnberg eine Ausbildung beginnen. Begleitend dazu werden Sprachkurse angeboten. CORDOBA-NUERNBERG Auch in Österreich werden Fachkräfte gebraucht. Deswegen denkt man in der Alpenrepublik daran nach geeignetem Personal in Südeuropa zu suchen. Die Zeitung Die Presse analysiert am 12.Juli 2012 die Lage: DIEPRESSE Immer häufiger wird in den Medien häufig über die angespannte Lage in Südeuropa berichtet. Dies führt dazu, dass viele Spanier, Portugiesen und Italiener in deutschsprachigen Ländern neue Perspektiven suchen. Dieser Blog soll auch ein kleiner Pressespiegel mit Artikeln und Videos zum Thema sein: "Warum Einwanderer ein Segen für Deutschland sind" - die Welt beschäftigt sich in ihrem Artikel vom 5.Januar 2014 mit den ansteigenden Zuwanderungszahlen. WELT Laut einer Studie der Bertelsmann-Stiftung profitiert Deutschland von den rund 6,6 Millionen Ausländern, die im Land leben. Die Sozialkassen werden durch die Zuwanderung entlastet. Die Zeit berichtet am 27.November 2014 über die Ergebnisse der Studie. ZEIT Häufig kehren Zuwanderer aus Südeuropa wieder in ihre Heimat zurück, da es Probleme bei ihrer Integration gibt. Frank-Jürgen Weise, Chef der Bundesagentur für Arbeit, fordert deshalb stärkere Anstrengungen um die Integration dieser Zuwanderer zu erleichtern. Dazu gehört auch die Ausweitung des Sprachkursangebotes. Mehr dazu im Spiegel vom 15.August 2014. SPIEGEL Gibt es in Deutschland überhaupt einen Fachkräftemangel? Die ARD-Dokumentation "Das Märchen vom Fachkräftemangel" vom 21.Juli 2014 befasst sich kritisch mit dem Thema. Für das Förderprogramm "Job of my life" gibt es voererst keine Zuschüsse mehr. Die Bundesregierung legt das Programm auf Eis, da bereits jetzt die ursprünglich für das ganze Jahr vorgesehenen Mittel aufgebraucht sind. Die Nachfrage nach dem Programm wurde unterschätzt. Mehr dazu im Beitrag des Spiegels vom 15.April 2014. SPIEGEL Am 20.Februar 2014 fand im Europaausschuss des Landtags von Baden-Württemberg eine Anhörung zum Thema "Mobilität und Mobilisierung von Fachkräften und Auszubildenden" statt. EUROPAAUSSCHUSS Die Zahl der Zuwanderer ist so hoch wie seit 20 Jahren nicht mehr. Das geht aus einer aktuellen Hochrechnung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor, das bei der Bundesagentur für Arbeit angesiedelt ist. Zahlreiche Zuwanderer sind jedoch wieder in ihre Heimat zurückgekehrt. Darüber berichtet der Spiegel am 5.Januar 2014. SPIEGEL "Einsame Azubis im gelobten Land" - Junge Südeuropäer können in Deutschland eine Berufsausbildung absolvieren. Oft scheitern die Jugendlichen an Alltagskummer: Heimweh. Spiegel-Online beschäftigt sich am 3.Juli 2013 mit diesem Thema. SPIEGEL Keine Jobs, keine Perspektiven. Die Generation Ü25 in Südeuropa wird am 2.Juli 2013 vom Spiegel-Online unter die Lupe genommen. SPIEGEL "Viele Zuwanderer verlassen Deutschland schnell wieder" - Das vermeldet Spiegel-Online am 13.Juni 2013. Laut der OECD hat sich in den vergangenen Jahren nur jeder zweite Grieche und sogar nur jeder dritte Spanier länger als ein Jahr in Deutschland aufgehalten. SPIEGEL Die Zuwanderung nach Deutschland nimmt weiter zu. Das belegen Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Vor allem aus südeuropäischen Staaten sind viele Menschen nach Deutschland eingewandert. Verglichen mit 2011 ist die Zuwanderung aus Spanien um 45%, aus Portugal und Griechenland um 43% und aus Italien um 40% gestiegen. Mehr dazu in der Süddeutschen Zeitng und in der TAZ vom 7.Mai 2013: SÜDDEUTSCHE TAZ Steigendes Interesse an Deutschland und Deutsch als Fremdsprache bei Erwachsenen: einige Antworten bietet der im Oktober 2011 in der ZEIT erschienene Artikel: ZEIT Von den "neuen Gastarbeitern" ist am 30.Oktober 2011 in der Welt die Rede: WELT Hier weitere Artikel und Videos nach Ländern geordnet: ITALIEN: Das von der SAP ins Leben gerufene Projekt "Academy Cube" fördert inzwischen nicht nur in Spanien und Portugal, sondern auch in Italien junge IT-Fachkräfte. Darüber berichtet Il Sole am 14.Juni 2015. ILSOLEILSOLEPANORAMA Am 18.März 2013 erscheint in der Online-Ausgabe des L´Espresso der Beitrag "Vuoi lavorare? Impara il tedesco!". Immer mehr Italiener lernen Deutsch, da sie zumindest in Erwägung ziehen in Deutschland eine berufliche Perspektive zu suchen. LESPRESSO "Italiens Bildungssystem müsste von Grund auf reformiert werden" - das behauptet der Bildungsexperte Andreas Schleicher am 10.März 2013 in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung. SZ In der la Repubblica vom 17.September 2012 wird die steigende Nachfrage nach Deutsch in Italien unter die Lupe genommen: LAREPUBBLICA "Kein Land für junge Menschen" - so beschreibt der ARD-Korrespondent Tilmann Kleinjung am 23.Juli 2012 die Situation in Italien. ARD Radio 24 strahlt jeden Samstag eine Radiosendung über junge Italiener aus, die das Land verlassen haben. RADIO24 PORTUGAL: Die Badische Zeitung vom 11.April 2015 beschäftigt sich unter der Überschrift "Niedergang: Immer mehr junge Menschen verlassen Portugal" mit der Tatsache, dass viele gut ausgbildete Portugiesen keine Zukunft in ihrer Heimat sehen. BADISCHEZEITUNG Junge Portugiesen machen in Halle ein Praktikum. Die Deutsche Welle berichtet darüber am 2.Juli 2014. In einem Beitrag vom 13.März 2014 interpretiert der Económico die Emigrationswelle aus Portugal. So suchen zwischen 80-85% der Auswanderer berufliche Perspektiven in Europa, Hauptzielland der Portugiesen ist Grossbritannien. ECONÓMICO Sehr viele Portugiesen leben in der Schweiz. In Zeiten der Wirtschaftskrise machen sie wieder viele Portugiesen auf den Weg in die Schweiz. Das Schweizer Fernsehen SRF strahlt im Jahr 2014 eine Dokumentation über ein Dorf, in der die Portugiesen die Mehrheit bilden: "Täsch - ein Dorf spricht Portugiesisch" Junge Portugiesen soll eine Berufsausbildung in Deutschland offen stehen. In Berlin wurde am 2.Juli 2013 ein entsprechendes Abkommen unterzeichnet. Mehr dazu in der Público vom 2.Juli 2013. PÚBLICO In der Online-Ausgabe der portugiesischen Público erscheint am 30.März 2013 der Artikel "Alemanha quer contratar médicos e engenheiros do Sul da Europa". In dem Beitrag wird der Vorsitzende des Vorstands der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, zitiert, der darauf hinweist, dass Deutschlands Wirtschaft jährlich 200.000 Fachkräfte benötigt. PÚBLICO Das Internet-Portal "Notícias ao minuto" berichtet am 26.Februar 2013 über die "Welcome to Germany Tour" in Portugal: Ärzte, Krankenpfleger, Ingenieure und andere Fachkräfte sollen sich dort über berufliche Chancen in Deutschland informieren können: NOTICIASAOMINUTO "Job of my life" - dieses Programm soll jungen Portugiesen den Berufseinstieg in Portugal ermöglichen. Darüber berichtet der Económico am 5.Februar 2013: ECONOMICO 2012 haben immer mehr Portugiesen ihre Heimat verlassen. Mit diesem Thema befasst sich die Público am 6.Januar 2013. So ist 2012 die Zahl der Portugiesen, die nach Deutschland ausgewandert sind, ïm Vergleich zu 2011 um 54% gestiegen. Auch in Angola suchen immer mehr Portugiesen eine berufliche Perspektive: PÚBLICO Die Online-Ausgabe der in Portugal erscheinenden Visão beschäftigt sich am 6.Januar 2013 mit der wachsenden Bedeutung von Fremdsprachenkenntnisse. Gerade Deutschkenntnisse gelten derzeit als eine Zusatzqualifikation bei der Arbeitssuche. VISÃO Am 17.Februar 2012 erscheint in der FAZ ein Artikel über die Lage in Portugal: FAZ Am 19.März 2012 berichtet Público (übersetzte Version aus Presseurop, www.presseurop.eu) über Portugiesen, die auf der Suche nach Arbeit im Ausland gestrandet sind. Ohne Fremdsprachenkenntnisse und eine gute berufliche Qualifikation haben sie kaum Perspektiven in anderen Ländern. PUBLICO Die New York Times analysiert am 7.Juni 2012 die prekäre Lage und Stimmung in Portugal. NEWYORKTIMES Jornal de Notícias aus Portugal beschäftigt sich am 13.Juli 2012 mit der Schwierigkeit in Portugal Pflegekräfte mit Deutschkenntnissen anzuwerben. JORNALDENOTICIAS Am 8.November 2012 strahlt RTP1 eine Dokumentation über Deutsche aus, die in Portugal leben. In einem Portugal, das von der Krise gebeutelt wird. Auch junge Portugiesen kommen zu Wort, die planen nach Deutschland auszuwandern. Hier der Link zum Film: RTP Anlässlich des Besuchs von Bundeskanzlerin Angela Merkel am 12.November 2012 in Portugal nimmt auch die deutsche Presse die deprimierende Lage in Portugal unter die Lupe. Süddeutsche Zeitung, 12.November 2012: SZ TAZ, 12.November 2012: TAZ Portugiesische Intellektuelle kritisieren in einem Offenen Brief massiv die Politik Angela Merkels: OFFENERBRIEF Der portugiesische Fernsehsender RTP strahlt am Vorabend ihrer Reise nach Portugal ein Interview mit Angela Merkel aus: RTP Marcelo Rebelo de Sousa, ein in Portugal bekannter Politiker und Publizist, ist der Initiator des 2012 entstandenen Videos "Ich bin ein Berliner". Dieses Video richtet sich an Deutsche, es soll erklären, in welch schwieriger Lage sich Portugal befindet. Marcelo Rebelo de Sousa gehört der Regierungspartei PSD an, kritisiert aber häufig die derzeitige Politik der Partei. SPANIEN: Die politische und wirtschaftliche Lage Spaniens im Juni 2015 - das Inforadio des RBB organisiert zu diesem Thema am 14.Juni 2015 eine Podiumsdiskussion. Hier kann die Diskussion verfolgen. RBB Das SWR-Fernsehen berichtet am 20.Februar 2015 über spanische Azubis in Bad Dürkheim, die dort in einem Hotel arbeiten. SWR "Trabajadores españoles en Alemania se organizan contra las injusticias laborales" - spanische Zuwanderer organisieren sich um so besser ihre Rechte zu vertreten. Nicht selten werden sie schlechter entlohnt wie nicht zugewanderte Arbeitskräfte! Mit diesem Thema beschäftigt sich die El País am 29.Juni 2014. ELPAIS VIele junge Spanische Azubis bleiben nicht in Deutschland. Dies wird in einem Beitrag von Spiegel-Online vom 15.Juni 2014 geschildert. SPIEGEL Am 12.Juni 2014 berichtet die Mittelbadische Presse über die Initiative "¡Bienvenid@s! - Willkommen in Baden-Württemberg!" in Hornberg. MITTELBADISCHEPRESSE Die Deutsche Welle begleitet spanische Ingenieure und Informatiker, die in Deutschland arbeiten. Hier der Beitrag vom 21.Mai 2014. Auch in Spanien wird über die geplante Einstellung des Programms berichtet. In der El País vom 15.April 2014 erscheint darüber ëin Artikel mit der Überschrift "Pensaba que Alemania era um país serio". ELPAIS "Analysen zur Neuen Arbeitsmigration aus Spanien" - über die Ergebnisse dieser vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge finanzierten Studie berichtet am 8.April 2014 Spiegel-Online unter der Überschrift "Die Muster-Migranten". SPIEGEL "Spanische Azubis für schwäbische Betriebe" - Neun spanische Auszubildende machen in Ulm ihre Berufsausbildung. 350 Ausbildungsplätze allein im Bezirk der Handwerkskammer Ulm konnten im vergangenen Ausbildungsjahr nicht besetzt werden. Mehr dazu in der Augsburger Allgemeinen vom 4.Juni 2013. AUGSBURGERALLGEMEINE Auch die El País widmet sich am 21.Mai 2013 diesem Thema. ELPAIS Spiegel-Online berichtet am 30.April 2013 über Galizier, die im bayerischen Wunsiedel arbeiten. Die Stadt braucht Fachkräfte und hat deswegen in Galizien Spanier angeworben. SPIEGEL "Der spanische Fall" - der Deutschlandfunk befasst sich am 19.April 2013 mit den Ursachen der Wirtschaftskrise in Spanien. DEUTSCHLANDFUNK Junge Einwanderer aus Spanien in Deutschland. Deren Erfahrungen werden in SPIEGEL-Online am 29.Dezember 2012 geschildert: SPIEGEL Im November 2012 begleitet die Deutsche Welle Spanier, die in Berlin eine berufliche Zukunft suchen: Hessen rekrutiert arbeitslose Fachkräfte in Madrid. Mehr dazu in der El Confidencial vom 30.August 2012. ELCONFIDENCIAL Die Spanier kommen - von Gran Canaria nach Villingen-Schwenningen. Das Manager Magazin berichtet am 29.Juni 2012 über Firmen in Deutschland, die spanische Fachkräfte anwerben: MANAGERMAGAZIN "Spanische Handwerker für das Handwerk" - im Rahmen eines Projekts der Fachkräfteallianz der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg sind am Ostermontag 2013 acht Handwerker in Villingen-Schwenningen angekommen. SPANISCHEHANDWERKER Am 21.Mai 2013 strahlt die Deutsche Welle einen Beitrag über junge Handwerker aus Spanien aus, die in Deutschland eine Ausbildung machen. Sitzen viele Spanier auf gepackten Koffern? Am 22.Juli 2012 analysiert EL PAIS die Lage in Spanien: ELPAIS "Vamos, ab ins Emsland" - Unternehmen aus dem Emsland stellen Fachkräfte aus Spanien ein. Die Hannoversche Allgemeine nimmt am 4.April 2012 eine "Internationale Ausbildungsoffensive" im Emsland unter die Lupe. HANNOVERSCHEALLG Am 13.April 2012 erscheint in der taz ein Artikel über junge Spanier, die im Emsland ein Praktikum machen. TAZ Niedersächsische Unternehmen suchen verstärkt nach Facharbeitern aus Spanien. Über niedersächsische Initiativen berichtet die Hannoversche Allgemeine am 18.Juli 2012: HANNOVERSCHEALLG Die Süddeutsche Zeitung berichtet am 18.November 2011 über Spanier, die in Deutschland arbeiten wollen: SZ Auch der Deutschlandfunk widmet sich am 13.Oktober 2011 dem Thema: DFUNK Deutschboom in Andalusien. Über steigende Lernerzahlen berichtet die ABC Sevilla am 13.September 2012: ABC Das Europamagazin der ARD strahlt am 15.August 2011 einen Beitrag über Spanier aus, die in Deutschland Arbeit suchen bzw. gefunden haben. Am 30.Januar 2011 erscheint in der EL PAIS ein Artikel mit der Überschrift "Vente a Alemania, ingeniero Pepe": ELPAIS In Spanien wandern immer mehr junge Menschen aus. Mehr dazu in der EL PAIS vom 8.Oktober 2011: ELPAIS Ein weiterer Artikel aus der EL PAIS vom 11.Dezember 2011 widmet sich dem Thema Auswanderung: ELPAIS Am 20.Februar 2012 berichtet der SPIEGEL-Online über junge Spanier, die in ihrer Heimat mangels Berufsperspektiven daran denken auszuwandern. SPIEGEL In der taz vom 1.Juli 2012 schildert der spanische Wirtschaftsjurist Borja Mateo die Folgen der platzenden Immoblienblase in Spanien. TAZ Immer mehr Südeuropäer, vor allem Griechen und Spanier, suchen in Deutschland eine berufliche Perspektive. Über diesen Trend berichtet SPIEGEL-Online am 22.Dezember 2011: SPIEGEL Ein im Februar 2013 in Spanien erstellter Video-Beitrag soll der deutschen Öffentlichkeit die Folgen der Wirtschaftkrise vor Augen führen. Eine junge Deutsche, die in Barcelona lebt, schildert in einer Mail an Freunde in Deutschland anschaulich, was es bedeutet in und mit der Krise zu leben. Auszüge des Textes erscheinen am 29.Juni 2012 in der Süddeutschen Zeitung. SZ]]> Fri, 28 Nov 2014 23:44:16 +0100 https://poseidon.podspot.de/post/krise-aus-der-krise 97044857927e19fc2fcef7f1e809dfb0 2013 hat in Südeuropa die Arbeitslosigkeit weiter zugenommen. Vor allem jungen Menschen bietet der Arbeitsmarkt wenig Perspektiven. Laut der europäischen Statistikbehörde Eurostat lag Ende 2014 die Arbeitslosenquote in Griechenland bei 25,7%, in Spanien bei 23,9%, in Portugal bei 13,9% und in Italien bei 13,4%. Noch bedrückender sind die Zahlen bei jungen Menschen bis zu 25 Jahren: die Jugendarbeitslosigkeit ist laut Eurostat bis Ende 2014 in Griechenland auf 50,6%, in Spanien auf 51,4%, in Italien auf 42,0% und in Portugal auf 34,5% gestiegen, während sie im EU-Durchschnitt bei 21,4% lag. Am geringsten ist die Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland (7,2%), Österreich (9%) und in der Niederlande (9,6%). Im Rahmen des Themenkomplexes "Kurs aus der Krise" werden hier verschiedene Beiträge zu diesem Thema aufgelistet, neben Links zu Artikeln auch Videos und Audios. Weiter unten gibt es einen Pressespiegel, der nach Ländern geordnet ist. Wir haben uns entschieden diesen Abschnitt nicht zu kürzen, obwohl die Menge der Artikel zu einer gewissen Unübersichtlichkeit führen kann. Aber uns ist es wichtiger, ein möglichst breites Spektrum an Beiträgen und Meinungen abzudecken. DFUNK Weltweit lernen wieder mehr Menschen Deutsch, vor allem in Schwellenländern wie China, Indien, Brasilen und Indonesien ist die Zahl der Deutschlerner stark angestiegen. In Europa lernen 9,3 Millionen Menschen Deutsch, 2 Millionen davon in Polen. Mehr zum Thema findet sich in dem Beitrag "Deutsch - Sprache von Welt", der am 21.April 2015 von der Deutschen Welle ins Netz gestellt wurde. DEUTSCHEWELLE Über steigende Deutschlernerzahlen in Spanien und Portugal berichtet der Spiegel am 1.September 2012: SPIEGEL Ähnlich sieht es in Italien aus. Mehr dazu im Spiegel vom 28.Oktober 2012: SPIEGEL Die Zeit widmet sich am 14.September 2012 in ihrem Beitrag "Ohne Deutsch kein Job" ebenfalls diesem Thema: ZEIT Immer mehr Südeuropäer möchten sich also bereits in ihren Heimatländern auf einen längerfristigen Aufenthalt in einem deutschsprachigen Land vorbereiten. Oft sind dies gut qualifizierte junge Menschen mit einem Universitätsabschluss. "Südeuropäer drängen auf den deutschen Arbeitsmarkt" - mehr dazu in der Süddeutschen Zeitung vom 9.August 2012: SZ Das Schweizer Fernsehen SRF dokumentiert in der Sendung "Kulturplatz extra" am 2.Januar 2013 das Leben junger Spanier, die trotz guter Ausbildung arbeitslos sind. Viele von ihnen denken daran ihre Heimat zu verlassen. SRF "Kurs(e) aus der Krise" - Deutschlektoren in Südeuropa werden mit dieser neuen Situation konfrontiert. Was bedeutet die Krise für unsere Arbeit? Welche Folgen haben die steigenden Lernerzahlen? Werden nun verstärkt Fachsprachenkurse angeboten? Welche Fachsprachenkurse gibt es bereits in Italien, Spanien und Portugal? Wie kann man bereits in Spanien, Portugal und Italien junge Menschen auf einen Aufenthalt im Ausland gut vorbereiten? Wie hat sich das Deutschland-Bild in den letzten Monaten verändert? Wie werden die Zuwanderer in Deutschland betreut und integriert, welche Projekte und Initiativen gibt es? Und eine ganz wichtige in diesem Kontext ist: was bedeutet dieser Brain Drain für Italien, Portugal und Spanien? Das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln listet auf seiner Webseite bundesweite Initiativen und Länderinitiativen auf, die sich mit dem Thema Fachkräftesicherung beschäftigen. KOFASUEDDEUTSCHEZEIT "Spanische Fachkräfte für das Handwerk in Oberbayern / Especialistas y trabajadores cualificados españoles para el sector artesanal de alta Baviera" - dieses Projekt der Handwerkskammer für München und Oberbayern vermittelt spanische Fachkräfte an Mitgliedsbetriebe der Kammer. Es richtet sich an Spanier zwischen 20-40 Jahren mit Berufserfahrung im Handwerk, die über Grundkenntnisse in Deutsch verfügen. Finanziert wird das Projekt aus Eigenmitteln der Handwerkskammer sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Bayerischen Arbeitsministeriums. HANDWERKSKAMMERMÜNCHEN "¡Bienvenid@s! – Willkommen in Baden-Württemberg!" - dieses Projekt hat sich zum Ziel gesetzt spanischen Zuwanderen, die nach Baden-Württemberg einwandern, mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Das Projekt hat seinen Sitz in Hornberg (Schwarzwald), Schwerpunkt des Projekts sind derzeit der Ortenaukreis, der Schwarzwald-Baar-Kreis und der Kreis Tuttlingen. Projektträger ist die "AEF - Spanische Weiterbildungsakademie", eine staatlich anerkannte Weiterbildungseinrichtung, die 1984 von spanischen Emigranten gegründet wurde. Die AEF ist Partner im IQ Netzwerk Baden-Württemberg. Das Netzwerk zielt auf die Verbesserung der Arbeitsmarktintegration von Migranten. BIENVENIDOS NETZWERKIQBW Das RKW Kompetenzzentrum ist eine gemeinnützige Forschungs-und Entwicklungseinrichtung des RKW Rationalisierungs-und Innovationszentrums der Deutschen Wirtschaft e.V.. Auf der Webseite des RKW Kompetenzzentrums sind zahlreiche Projekte und Initiativen beschrieben, die sich an Südeuropäern richten, die ihre berufliche Zukunft in Deutschland sehen. Hier werden zahlreiche Projekte und Initiativen vorgestellt (download, als PDF-Dokument) RKWSUEDDEUTSCHE Das Duale Ausbildungssystem in Deutschland könnte ein Beispiel für Spanien sein. Dort gilt das Ausbildungssystem als zu theoretisch. Am 12.Juli 2012 fand in Stuttgart die Deutsch-Spanische Ausbildungskonferenz statt, ein Schwerpunkt dieser Konferenz war es auszuloten, wie man Elemente des Dualen Ausbildungswesen auf Spanien übertragen kann. Mehr dazu in einem Beitrag des ZDF vom 12.Juli 2012: Fachkräftemangel in Deutschland, wenig Berufsperspektiven für junge Menschen in Spanien, Portugal und Italien sind die Ursachen für zahlreiche Initiativen und Veranstaltungen: Hier einige Beispiele: "Academy Cube" - diese Initiative wurde von der SAP gemeinsam mit Partnern ins Leben gerufen, es handelt sich dabei um ein Bündnis für die Qualifizierung von Fachkräften in der Industrie. Ziel ist eine europaweit branchenübergreifende Plattform für die Weiterbildung von Fachkräften zum Erwerb von Zusatzqualifikationen im Bereich Informationstechnologie. In der ersten Projektphase richtet sich das Angebot an junge Fachkräfte aus Spanien und Portugal.. SAP ACADEMYCUBE Das von der SAP ins Leben gerufene Projekt "Academy Cube" fördert inzwischen nicht nur in Spanien und Portugal, sondern auch in Italien junge IT-Fachkräfte. Darüber berichtet Il Sole am 14.Juni 2015. ILSOLEDIEWELT "Spanische Fachkräfte für Südbaden" - dieses Projekt hat die IHK Südlicher Oberrhein ins Leben gerufen. Mehr dazu findet man auf der Webseite "Fit für Südbaden" und auf der Webseite der IHK Südlicher Oberrhein. FITFÜRSÜDBADEN IHKOBERRHEIN Ein Pilotprojekt hat die IHK Karlsruhe, in Zusammenarbeit mit der Spanischen Botschaft und der Baskischen Landesregierung, ins Leben gerufen. Junge Spanier absolvieren nun ein Praktikum in Unternehmen im Raum Karlsruhe. IHK-KARLSRUHE Auch die Partnerstädte Nürnberg und Córdoba haben ein interessantes Projekt ins Leben gerufen: jungen Spaniern soll in Nürnberg ein freiwilliges soziales Jahr ermöglicht werden, anschliessend können die Spanier in Nürnberg eine Ausbildung beginnen. Begleitend dazu werden Sprachkurse angeboten. CORDOBA-NUERNBERG Auch in Österreich werden Fachkräfte gebraucht. Deswegen denkt man in der Alpenrepublik daran nach geeignetem Personal in Südeuropa zu suchen. Die Zeitung Die Presse analysiert am 12.Juli 2012 die Lage: DIEPRESSE Immer häufiger wird in den Medien häufig über die angespannte Lage in Südeuropa berichtet. Dies führt dazu, dass viele Spanier, Portugiesen und Italiener in deutschsprachigen Ländern neue Perspektiven suchen. Dieser Blog soll auch ein kleiner Pressespiegel mit Artikeln und Videos zum Thema sein: "Warum Einwanderer ein Segen für Deutschland sind" - die Welt beschäftigt sich in ihrem Artikel vom 5.Januar 2014 mit den ansteigenden Zuwanderungszahlen. WELT Laut einer Studie der Bertelsmann-Stiftung profitiert Deutschland von den rund 6,6 Millionen Ausländern, die im Land leben. Die Sozialkassen werden durch die Zuwanderung entlastet. Die Zeit berichtet am 27.November 2014 über die Ergebnisse der Studie. ZEIT Häufig kehren Zuwanderer aus Südeuropa wieder in ihre Heimat zurück, da es Probleme bei ihrer Integration gibt. Frank-Jürgen Weise, Chef der Bundesagentur für Arbeit, fordert deshalb stärkere Anstrengungen um die Integration dieser Zuwanderer zu erleichtern. Dazu gehört auch die Ausweitung des Sprachkursangebotes. Mehr dazu im Spiegel vom 15.August 2014. SPIEGEL Gibt es in Deutschland überhaupt einen Fachkräftemangel? Die ARD-Dokumentation "Das Märchen vom Fachkräftemangel" vom 21.Juli 2014 befasst sich kritisch mit dem Thema. Für das Förderprogramm "Job of my life" gibt es voererst keine Zuschüsse mehr. Die Bundesregierung legt das Programm auf Eis, da bereits jetzt die ursprünglich für das ganze Jahr vorgesehenen Mittel aufgebraucht sind. Die Nachfrage nach dem Programm wurde unterschätzt. Mehr dazu im Beitrag des Spiegels vom 15.April 2014. SPIEGEL Am 20.Februar 2014 fand im Europaausschuss des Landtags von Baden-Württemberg eine Anhörung zum Thema "Mobilität und Mobilisierung von Fachkräften und Auszubildenden" statt. EUROPAAUSSCHUSS Die Zahl der Zuwanderer ist so hoch wie seit 20 Jahren nicht mehr. Das geht aus einer aktuellen Hochrechnung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor, das bei der Bundesagentur für Arbeit angesiedelt ist. Zahlreiche Zuwanderer sind jedoch wieder in ihre Heimat zurückgekehrt. Darüber berichtet der Spiegel am 5.Januar 2014. SPIEGEL "Einsame Azubis im gelobten Land" - Junge Südeuropäer können in Deutschland eine Berufsausbildung absolvieren. Oft scheitern die Jugendlichen an Alltagskummer: Heimweh. Spiegel-Online beschäftigt sich am 3.Juli 2013 mit diesem Thema. SPIEGEL Keine Jobs, keine Perspektiven. Die Generation Ü25 in Südeuropa wird am 2.Juli 2013 vom Spiegel-Online unter die Lupe genommen. SPIEGEL "Viele Zuwanderer verlassen Deutschland schnell wieder" - Das vermeldet Spiegel-Online am 13.Juni 2013. Laut der OECD hat sich in den vergangenen Jahren nur jeder zweite Grieche und sogar nur jeder dritte Spanier länger als ein Jahr in Deutschland aufgehalten. SPIEGEL Die Zuwanderung nach Deutschland nimmt weiter zu. Das belegen Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Vor allem aus südeuropäischen Staaten sind viele Menschen nach Deutschland eingewandert. Verglichen mit 2011 ist die Zuwanderung aus Spanien um 45%, aus Portugal und Griechenland um 43% und aus Italien um 40% gestiegen. Mehr dazu in der Süddeutschen Zeitng und in der TAZ vom 7.Mai 2013: SÜDDEUTSCHE TAZ Steigendes Interesse an Deutschland und Deutsch als Fremdsprache bei Erwachsenen: einige Antworten bietet der im Oktober 2011 in der ZEIT erschienene Artikel: ZEIT Von den "neuen Gastarbeitern" ist am 30.Oktober 2011 in der Welt die Rede: WELT Hier weitere Artikel und Videos nach Ländern geordnet: ITALIEN: Das von der SAP ins Leben gerufene Projekt "Academy Cube" fördert inzwischen nicht nur in Spanien und Portugal, sondern auch in Italien junge IT-Fachkräfte. Darüber berichtet Il Sole am 14.Juni 2015. ILSOLEILSOLEPANORAMA Am 18.März 2013 erscheint in der Online-Ausgabe des L´Espresso der Beitrag "Vuoi lavorare? Impara il tedesco!". Immer mehr Italiener lernen Deutsch, da sie zumindest in Erwägung ziehen in Deutschland eine berufliche Perspektive zu suchen. LESPRESSO "Italiens Bildungssystem müsste von Grund auf reformiert werden" - das behauptet der Bildungsexperte Andreas Schleicher am 10.März 2013 in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung. SZ In der la Repubblica vom 17.September 2012 wird die steigende Nachfrage nach Deutsch in Italien unter die Lupe genommen: LAREPUBBLICA "Kein Land für junge Menschen" - so beschreibt der ARD-Korrespondent Tilmann Kleinjung am 23.Juli 2012 die Situation in Italien. ARD Radio 24 strahlt jeden Samstag eine Radiosendung über junge Italiener aus, die das Land verlassen haben. RADIO24 PORTUGAL: Die Badische Zeitung vom 11.April 2015 beschäftigt sich unter der Überschrift "Niedergang: Immer mehr junge Menschen verlassen Portugal" mit der Tatsache, dass viele gut ausgbildete Portugiesen keine Zukunft in ihrer Heimat sehen. BADISCHEZEITUNG Junge Portugiesen machen in Halle ein Praktikum. Die Deutsche Welle berichtet darüber am 2.Juli 2014. In einem Beitrag vom 13.März 2014 interpretiert der Económico die Emigrationswelle aus Portugal. So suchen zwischen 80-85% der Auswanderer berufliche Perspektiven in Europa, Hauptzielland der Portugiesen ist Grossbritannien. ECONÓMICO Sehr viele Portugiesen leben in der Schweiz. In Zeiten der Wirtschaftskrise machen sie wieder viele Portugiesen auf den Weg in die Schweiz. Das Schweizer Fernsehen SRF strahlt im Jahr 2014 eine Dokumentation über ein Dorf, in der die Portugiesen die Mehrheit bilden: "Täsch - ein Dorf spricht Portugiesisch" Junge Portugiesen soll eine Berufsausbildung in Deutschland offen stehen. In Berlin wurde am 2.Juli 2013 ein entsprechendes Abkommen unterzeichnet. Mehr dazu in der Público vom 2.Juli 2013. PÚBLICO In der Online-Ausgabe der portugiesischen Público erscheint am 30.März 2013 der Artikel "Alemanha quer contratar médicos e engenheiros do Sul da Europa". In dem Beitrag wird der Vorsitzende des Vorstands der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, zitiert, der darauf hinweist, dass Deutschlands Wirtschaft jährlich 200.000 Fachkräfte benötigt. PÚBLICO Das Internet-Portal "Notícias ao minuto" berichtet am 26.Februar 2013 über die "Welcome to Germany Tour" in Portugal: Ärzte, Krankenpfleger, Ingenieure und andere Fachkräfte sollen sich dort über berufliche Chancen in Deutschland informieren können: NOTICIASAOMINUTO "Job of my life" - dieses Programm soll jungen Portugiesen den Berufseinstieg in Portugal ermöglichen. Darüber berichtet der Económico am 5.Februar 2013: ECONOMICO 2012 haben immer mehr Portugiesen ihre Heimat verlassen. Mit diesem Thema befasst sich die Público am 6.Januar 2013. So ist 2012 die Zahl der Portugiesen, die nach Deutschland ausgewandert sind, ïm Vergleich zu 2011 um 54% gestiegen. Auch in Angola suchen immer mehr Portugiesen eine berufliche Perspektive: PÚBLICO Die Online-Ausgabe der in Portugal erscheinenden Visão beschäftigt sich am 6.Januar 2013 mit der wachsenden Bedeutung von Fremdsprachenkenntnisse. Gerade Deutschkenntnisse gelten derzeit als eine Zusatzqualifikation bei der Arbeitssuche. VISÃO Am 17.Februar 2012 erscheint in der FAZ ein Artikel über die Lage in Portugal: FAZ Am 19.März 2012 berichtet Público (übersetzte Version aus Presseurop, www.presseurop.eu) über Portugiesen, die auf der Suche nach Arbeit im Ausland gestrandet sind. Ohne Fremdsprachenkenntnisse und eine gute berufliche Qualifikation haben sie kaum Perspektiven in anderen Ländern. PUBLICO Die New York Times analysiert am 7.Juni 2012 die prekäre Lage und Stimmung in Portugal. NEWYORKTIMES Jornal de Notícias aus Portugal beschäftigt sich am 13.Juli 2012 mit der Schwierigkeit in Portugal Pflegekräfte mit Deutschkenntnissen anzuwerben. JORNALDENOTICIAS Am 8.November 2012 strahlt RTP1 eine Dokumentation über Deutsche aus, die in Portugal leben. In einem Portugal, das von der Krise gebeutelt wird. Auch junge Portugiesen kommen zu Wort, die planen nach Deutschland auszuwandern. Hier der Link zum Film: RTP Anlässlich des Besuchs von Bundeskanzlerin Angela Merkel am 12.November 2012 in Portugal nimmt auch die deutsche Presse die deprimierende Lage in Portugal unter die Lupe. Süddeutsche Zeitung, 12.November 2012: SZ TAZ, 12.November 2012: TAZ Portugiesische Intellektuelle kritisieren in einem Offenen Brief massiv die Politik Angela Merkels: OFFENERBRIEF Der portugiesische Fernsehsender RTP strahlt am Vorabend ihrer Reise nach Portugal ein Interview mit Angela Merkel aus: RTP Marcelo Rebelo de Sousa, ein in Portugal bekannter Politiker und Publizist, ist der Initiator des 2012 entstandenen Videos "Ich bin ein Berliner". Dieses Video richtet sich an Deutsche, es soll erklären, in welch schwieriger Lage sich Portugal befindet. Marcelo Rebelo de Sousa gehört der Regierungspartei PSD an, kritisiert aber häufig die derzeitige Politik der Partei. SPANIEN: Die politische und wirtschaftliche Lage Spaniens im Juni 2015 - das Inforadio des RBB organisiert zu diesem Thema am 14.Juni 2015 eine Podiumsdiskussion. Hier kann die Diskussion verfolgen. RBB Das SWR-Fernsehen berichtet am 20.Februar 2015 über spanische Azubis in Bad Dürkheim, die dort in einem Hotel arbeiten. SWR "Trabajadores españoles en Alemania se organizan contra las injusticias laborales" - spanische Zuwanderer organisieren sich um so besser ihre Rechte zu vertreten. Nicht selten werden sie schlechter entlohnt wie nicht zugewanderte Arbeitskräfte! Mit diesem Thema beschäftigt sich die El País am 29.Juni 2014. ELPAIS VIele junge Spanische Azubis bleiben nicht in Deutschland. Dies wird in einem Beitrag von Spiegel-Online vom 15.Juni 2014 geschildert. SPIEGEL Am 12.Juni 2014 berichtet die Mittelbadische Presse über die Initiative "¡Bienvenid@s! - Willkommen in Baden-Württemberg!" in Hornberg. MITTELBADISCHEPRESSE Die Deutsche Welle begleitet spanische Ingenieure und Informatiker, die in Deutschland arbeiten. Hier der Beitrag vom 21.Mai 2014. Auch in Spanien wird über die geplante Einstellung des Programms berichtet. In der El País vom 15.April 2014 erscheint darüber ëin Artikel mit der Überschrift "Pensaba que Alemania era um país serio". ELPAIS "Analysen zur Neuen Arbeitsmigration aus Spanien" - über die Ergebnisse dieser vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge finanzierten Studie berichtet am 8.April 2014 Spiegel-Online unter der Überschrift "Die Muster-Migranten". SPIEGEL "Spanische Azubis für schwäbische Betriebe" - Neun spanische Auszubildende machen in Ulm ihre Berufsausbildung. 350 Ausbildungsplätze allein im Bezirk der Handwerkskammer Ulm konnten im vergangenen Ausbildungsjahr nicht besetzt werden. Mehr dazu in der Augsburger Allgemeinen vom 4.Juni 2013. AUGSBURGERALLGEMEINE Auch die El País widmet sich am 21.Mai 2013 diesem Thema. ELPAIS Spiegel-Online berichtet am 30.April 2013 über Galizier, die im bayerischen Wunsiedel arbeiten. Die Stadt braucht Fachkräfte und hat deswegen in Galizien Spanier angeworben. SPIEGEL "Der spanische Fall" - der Deutschlandfunk befasst sich am 19.April 2013 mit den Ursachen der Wirtschaftskrise in Spanien. DEUTSCHLANDFUNK Junge Einwanderer aus Spanien in Deutschland. Deren Erfahrungen werden in SPIEGEL-Online am 29.Dezember 2012 geschildert: SPIEGEL Im November 2012 begleitet die Deutsche Welle Spanier, die in Berlin eine berufliche Zukunft suchen: Hessen rekrutiert arbeitslose Fachkräfte in Madrid. Mehr dazu in der El Confidencial vom 30.August 2012. ELCONFIDENCIAL Die Spanier kommen - von Gran Canaria nach Villingen-Schwenningen. Das Manager Magazin berichtet am 29.Juni 2012 über Firmen in Deutschland, die spanische Fachkräfte anwerben: MANAGERMAGAZIN "Spanische Handwerker für das Handwerk" - im Rahmen eines Projekts der Fachkräfteallianz der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg sind am Ostermontag 2013 acht Handwerker in Villingen-Schwenningen angekommen. SPANISCHEHANDWERKER Am 21.Mai 2013 strahlt die Deutsche Welle einen Beitrag über junge Handwerker aus Spanien aus, die in Deutschland eine Ausbildung machen. Sitzen viele Spanier auf gepackten Koffern? Am 22.Juli 2012 analysiert EL PAIS die Lage in Spanien: ELPAIS "Vamos, ab ins Emsland" - Unternehmen aus dem Emsland stellen Fachkräfte aus Spanien ein. Die Hannoversche Allgemeine nimmt am 4.April 2012 eine "Internationale Ausbildungsoffensive" im Emsland unter die Lupe. HANNOVERSCHEALLG Am 13.April 2012 erscheint in der taz ein Artikel über junge Spanier, die im Emsland ein Praktikum machen. TAZ Niedersächsische Unternehmen suchen verstärkt nach Facharbeitern aus Spanien. Über niedersächsische Initiativen berichtet die Hannoversche Allgemeine am 18.Juli 2012: HANNOVERSCHEALLG Die Süddeutsche Zeitung berichtet am 18.November 2011 über Spanier, die in Deutschland arbeiten wollen: SZ Auch der Deutschlandfunk widmet sich am 13.Oktober 2011 dem Thema: DFUNK Deutschboom in Andalusien. Über steigende Lernerzahlen berichtet die ABC Sevilla am 13.September 2012: ABC Das Europamagazin der ARD strahlt am 15.August 2011 einen Beitrag über Spanier aus, die in Deutschland Arbeit suchen bzw. gefunden haben. Am 30.Januar 2011 erscheint in der EL PAIS ein Artikel mit der Überschrift "Vente a Alemania, ingeniero Pepe": ELPAIS In Spanien wandern immer mehr junge Menschen aus. Mehr dazu in der EL PAIS vom 8.Oktober 2011: ELPAIS Ein weiterer Artikel aus der EL PAIS vom 11.Dezember 2011 widmet sich dem Thema Auswanderung: ELPAIS Am 20.Februar 2012 berichtet der SPIEGEL-Online über junge Spanier, die in ihrer Heimat mangels Berufsperspektiven daran denken auszuwandern. SPIEGEL In der taz vom 1.Juli 2012 schildert der spanische Wirtschaftsjurist Borja Mateo die Folgen der platzenden Immoblienblase in Spanien. TAZ Immer mehr Südeuropäer, vor allem Griechen und Spanier, suchen in Deutschland eine berufliche Perspektive. Über diesen Trend berichtet SPIEGEL-Online am 22.Dezember 2011: SPIEGEL Ein im Februar 2013 in Spanien erstellter Video-Beitrag soll der deutschen Öffentlichkeit die Folgen der Wirtschaftkrise vor Augen führen. Eine junge Deutsche, die in Barcelona lebt, schildert in einer Mail an Freunde in Deutschland anschaulich, was es bedeutet in und mit der Krise zu leben. Auszüge des Textes erscheinen am 29.Juni 2012 in der Süddeutschen Zeitung. SZ]]> 0 Interview mit Josha Frey - Europapolitischer Sprecher der Grünen im baden-württembergischen Landtag Baden-Württemberg steht wie viele Länder aufgrund der demographischen Entwicklung vor einer großen Herausforderung: Angesichts der tendenziell abnehmenden Bevölkerung brauchen wir natürlich auch auswärtige Fachkräfte, allein um unsere Wirtschaft und Sozialversorgung auf dem derzeitigen Niveau zu halten. Da die Anforderungen –beispielsweise im Pflegebereich- eher steigen werden, ist der Zuzug von Fachkräften zum Beispiel aus Spanien und Portugal nicht nur eine begrüßenswerte Tendenz im Sinne eines gelebten und zusammenwachsenden Europas sondern geradezu auch eine Notwendigkeit. In Baden-Württemberg gibt es zahlreiche Projekte, so zum Beispiel von diversen Handelskammern, die sich zum Ziel setzen Zuwanderer anzuwerben und ihnen den Berufseinstieg zu erleichtern. Gibt es auch von Seite des Landes Baden-Württemberg Programme oder Initiativen, die sich mit dem Thema Zuwanderung beschäftigen? Das Land beschäftigt sich auf mehreren Ebenen mit dem Thema Zuwanderungspolitik. So war ich in diesem Jahr mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann zur Unterzeichnung eine Abkommens zur Verbesserung der Fachkräftemobilität mit unserer Partnerregion Katalonien und Spanien. Auch in der aktuellen Haushaltsplanung wird das Wirtschaftsministerium die Einrichtung und Finanzierung von 11 „Welcome-Centern“ ermöglichen. Diese Anlaufstellen sollen die aktiv gelebte Willkommenskultur für internationale Fachkräfte in Baden-Württemberg weiter ausbauen. Viele Spanier, Italiener und Portugiesen, die in den letzten zwei Jahren nach Deutschland eingewandert sind, fühlen sich heute in Deutschland heimisch. Allerdings sind auf der anderen Seite viele Südeuropäer wieder in ihre Heimat zurückgekehrt. Welche Massnahmen müssen ergriffen werden um Deutschland noch attraktiver für Zuwanderer zu machen? Ich denke, dass es für die Rückkehr viele unterschiedliche Gründe haben kann. Zu Beispiel möchten viele der internationalen Fachkräfte ihren Ruhestand gerne in ihrem Heimatland und im Kreise ihren Verwandten verbringen oder kehren aus familiären Gründen zurück. Damit die Ankommenden aber leicht heimisch bei uns werden und sich auch langfristig mit Deutschland und Baden-Württemberg verbunden fühlen, braucht es eben eine Willkommenskultur, wie wir sie ja auf den Weg bringen. Sollten potentielle Zuwanderer bereits in ihren Heimatländern besser auf ihren Aufenthalt in Deutschland vorbereitet werden? Oder genügt es, wenn Sprachkurse und andere Integrationsmassnahmen erst in Deutschland angeboten werden? Aufgrund von Beispielen in meinem Wahlkreis Lörrach weiß ich, dass eine gute kulturelle und sprachliche Vorbereitung vor der Ankunft in Deutschland einen sehr wichtigen Bestandteil für ein erfolgreiches Einleben darstellen. Mit ausgeprägten Deutschkenntnissen werden die ersten Hürden genommen, um sich auch außerhalb einer womöglich englisch-sprachigen Berufswelt im Alltag schnell einzuleben. Haben Sie den Eindruck, dass Arbeitsagenturen, Jobcenter oder auch Unternehmen die Zuwanderer ausreichend beraten und betreuen? Natürlich ist die Kompetenzbildung zur Betreuung von internationalen Fachkräften aufgrund unterschiedlicher Erfahrungsstände und finanziellen Ausstattung noch recht unterschiedlich ausgeprägt. Dass es hier daher noch Entwicklungspotenzial gibt, gehört selbstverständlich zum Lernprozess in puncto Integration und Willkommenskultur. Wie ist die Situation in ihrem Landkreis Lörrach? Welche Initiativen oder Programme gibt es in Lörrach und in Südbaden, die den Zuwanderern den Einstieg erleichtern? In welchen Branchen arbeiten diese Zuwanderer? Besonders vertraut bin ich mit einem Austauschprojekt, aus dem Supermarktbereich, bei der die Firma Hieber eine federführende Rolle spielt. Dabei erhalten katalanische Jugendliche nach einem Vorbereitungskurs in Barcelona die Möglichkeit, ihre Ausbildung in diversen Verkaufs- und Beratungsbereichen in den Märkten zu absolvieren. Aus dem Speditionsbereich kenne ich zudem die Kooperation zwischen einer Kaufmännischen Schule in Stuttgart und der FEDA Business School Madrid, die dieses Jahr ins Leben gerufen. Lörrach liegt direkt an der Grenze zu Schweiz, auch in der Schweiz werden gerade im Gesundheitswesen Fachkräfte benötigt. Arbeiten inzwischen auch ursprünglich nach Südbaden zugewanderte Fachkräfte in der Schweiz? Es ist ein allgemeines Phänomen, dass Fachkräfte aus Südbaden dem in finanzieller Hinsicht oft attraktiven Ruf in die Schweiz folgen. Auch wenn mir keine genauen Zahlen hierzu bezüglich möglicher unterschiedlicher Tendenzen von nach Südbaden zugezogenen und heimischen vorliegen, würde es mich sehr wundern, wenn internationale Fachkräfte nicht auch den Blick und Gang über die Schweizer Grenze wagen würden. Baden-Württemberg ist in dem Netzwerk "Vier Motoren für Europa" mit den Regionen Rhône-Alpes, Lombardei und Katalonien verbunden. Gibt es im Rahmen dieser Partnerschaften Initiativen, die zum Beispiel die berufliche Ausbildung betreffen? Baden-Württemberg arbeitet mit vielen europäischen Partnern zusammen. Gerade im Bereich der Vier Motoren und mit unseren Nachbarländern kooperieren wir auf vielfältige Weise. Hierzu gehören natürlich auch Projekte im Bereich der beruflichen Ausbildung. Ein besonderes Beispiel hierfür ist –unter vielen anderen- die zwischen vielen Partnern aus politischen Gebietskörperschaften und Handelskammern getroffene Rahmenvereinbarung zur grenzüberschreitenden Berufsausbildung am Oberrhein, bei der neben Baden-Württemberg und dem Elsass auch Rheinland-Pfalz engagiert sind. Hierbei werden Mobilitätshemmnisse für angehende Fachkräfte schon bei der Berufsausbildung abgebaut. ]]> Tue, 30 Sep 2014 10:17:00 +0200 https://poseidon.podspot.de/post/interview-mit-josha-frey-europapolitischer-sprecher-der-grunen-im-baden-wurttembergischen-landtag 5f64bee4f135bc8a3badd57149675eaf Baden-Württemberg steht wie viele Länder aufgrund der demographischen Entwicklung vor einer großen Herausforderung: Angesichts der tendenziell abnehmenden Bevölkerung brauchen wir natürlich auch auswärtige Fachkräfte, allein um unsere Wirtschaft und Sozialversorgung auf dem derzeitigen Niveau zu halten. Da die Anforderungen –beispielsweise im Pflegebereich- eher steigen werden, ist der Zuzug von Fachkräften zum Beispiel aus Spanien und Portugal nicht nur eine begrüßenswerte Tendenz im Sinne eines gelebten und zusammenwachsenden Europas sondern geradezu auch eine Notwendigkeit. In Baden-Württemberg gibt es zahlreiche Projekte, so zum Beispiel von diversen Handelskammern, die sich zum Ziel setzen Zuwanderer anzuwerben und ihnen den Berufseinstieg zu erleichtern. Gibt es auch von Seite des Landes Baden-Württemberg Programme oder Initiativen, die sich mit dem Thema Zuwanderung beschäftigen? Das Land beschäftigt sich auf mehreren Ebenen mit dem Thema Zuwanderungspolitik. So war ich in diesem Jahr mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann zur Unterzeichnung eine Abkommens zur Verbesserung der Fachkräftemobilität mit unserer Partnerregion Katalonien und Spanien. Auch in der aktuellen Haushaltsplanung wird das Wirtschaftsministerium die Einrichtung und Finanzierung von 11 „Welcome-Centern“ ermöglichen. Diese Anlaufstellen sollen die aktiv gelebte Willkommenskultur für internationale Fachkräfte in Baden-Württemberg weiter ausbauen. Viele Spanier, Italiener und Portugiesen, die in den letzten zwei Jahren nach Deutschland eingewandert sind, fühlen sich heute in Deutschland heimisch. Allerdings sind auf der anderen Seite viele Südeuropäer wieder in ihre Heimat zurückgekehrt. Welche Massnahmen müssen ergriffen werden um Deutschland noch attraktiver für Zuwanderer zu machen? Ich denke, dass es für die Rückkehr viele unterschiedliche Gründe haben kann. Zu Beispiel möchten viele der internationalen Fachkräfte ihren Ruhestand gerne in ihrem Heimatland und im Kreise ihren Verwandten verbringen oder kehren aus familiären Gründen zurück. Damit die Ankommenden aber leicht heimisch bei uns werden und sich auch langfristig mit Deutschland und Baden-Württemberg verbunden fühlen, braucht es eben eine Willkommenskultur, wie wir sie ja auf den Weg bringen. Sollten potentielle Zuwanderer bereits in ihren Heimatländern besser auf ihren Aufenthalt in Deutschland vorbereitet werden? Oder genügt es, wenn Sprachkurse und andere Integrationsmassnahmen erst in Deutschland angeboten werden? Aufgrund von Beispielen in meinem Wahlkreis Lörrach weiß ich, dass eine gute kulturelle und sprachliche Vorbereitung vor der Ankunft in Deutschland einen sehr wichtigen Bestandteil für ein erfolgreiches Einleben darstellen. Mit ausgeprägten Deutschkenntnissen werden die ersten Hürden genommen, um sich auch außerhalb einer womöglich englisch-sprachigen Berufswelt im Alltag schnell einzuleben. Haben Sie den Eindruck, dass Arbeitsagenturen, Jobcenter oder auch Unternehmen die Zuwanderer ausreichend beraten und betreuen? Natürlich ist die Kompetenzbildung zur Betreuung von internationalen Fachkräften aufgrund unterschiedlicher Erfahrungsstände und finanziellen Ausstattung noch recht unterschiedlich ausgeprägt. Dass es hier daher noch Entwicklungspotenzial gibt, gehört selbstverständlich zum Lernprozess in puncto Integration und Willkommenskultur. Wie ist die Situation in ihrem Landkreis Lörrach? Welche Initiativen oder Programme gibt es in Lörrach und in Südbaden, die den Zuwanderern den Einstieg erleichtern? In welchen Branchen arbeiten diese Zuwanderer? Besonders vertraut bin ich mit einem Austauschprojekt, aus dem Supermarktbereich, bei der die Firma Hieber eine federführende Rolle spielt. Dabei erhalten katalanische Jugendliche nach einem Vorbereitungskurs in Barcelona die Möglichkeit, ihre Ausbildung in diversen Verkaufs- und Beratungsbereichen in den Märkten zu absolvieren. Aus dem Speditionsbereich kenne ich zudem die Kooperation zwischen einer Kaufmännischen Schule in Stuttgart und der FEDA Business School Madrid, die dieses Jahr ins Leben gerufen. Lörrach liegt direkt an der Grenze zu Schweiz, auch in der Schweiz werden gerade im Gesundheitswesen Fachkräfte benötigt. Arbeiten inzwischen auch ursprünglich nach Südbaden zugewanderte Fachkräfte in der Schweiz? Es ist ein allgemeines Phänomen, dass Fachkräfte aus Südbaden dem in finanzieller Hinsicht oft attraktiven Ruf in die Schweiz folgen. Auch wenn mir keine genauen Zahlen hierzu bezüglich möglicher unterschiedlicher Tendenzen von nach Südbaden zugezogenen und heimischen vorliegen, würde es mich sehr wundern, wenn internationale Fachkräfte nicht auch den Blick und Gang über die Schweizer Grenze wagen würden. Baden-Württemberg ist in dem Netzwerk "Vier Motoren für Europa" mit den Regionen Rhône-Alpes, Lombardei und Katalonien verbunden. Gibt es im Rahmen dieser Partnerschaften Initiativen, die zum Beispiel die berufliche Ausbildung betreffen? Baden-Württemberg arbeitet mit vielen europäischen Partnern zusammen. Gerade im Bereich der Vier Motoren und mit unseren Nachbarländern kooperieren wir auf vielfältige Weise. Hierzu gehören natürlich auch Projekte im Bereich der beruflichen Ausbildung. Ein besonderes Beispiel hierfür ist –unter vielen anderen- die zwischen vielen Partnern aus politischen Gebietskörperschaften und Handelskammern getroffene Rahmenvereinbarung zur grenzüberschreitenden Berufsausbildung am Oberrhein, bei der neben Baden-Württemberg und dem Elsass auch Rheinland-Pfalz engagiert sind. Hierbei werden Mobilitätshemmnisse für angehende Fachkräfte schon bei der Berufsausbildung abgebaut. ]]> 0 Spanische Zuwanderer in Heidelberg - Interview mit Matthias Stolzenburg (IHK Rhein-Neckar) Das Projekt „Move for your future – Welcome to Heidelberg“ ist aus der Initiative von drei mittelständischen Heidelberger Betrieben entstanden. Um diese auch noch heute beteiligten Betriebe herum hat sich ein Netzwerk von Partnern gebildet, welche das Programm vorantreiben. Hier ist neben der IHK Rhein-Neckar zuerst die Heidelberger Dienste gGmbH zu nennen, welche als Projektkoordinatorin und „Kümmerer“ auftritt. Daneben sind aber auch die Kreishandwerkerschaft, die Wirtschaftsförderung der Stadt Heidelberg sowie die Agentur für Arbeit als Partner beteiligt. In Spanien arbeiten wir mit der AHK in Madrid zusammen, welche für uns Teile des Bewerbungsverfahrens abwickelt, sowie mit dem International Formation Center, welches die Sprachkurse im Heimatland übernimmt. Warum wurde das Projekt ins Leben gerufen? Die Geschäftsführer der beteiligten Unternehmen kamen zu dem Schluss, dass sie etwas unternehmen wollen, als die Wirtschaftskrise Spanien traf. Sie wollten mit dem Projekt gleichzeitig etwas gegen den zunehmenden Mangel an qualifizierten Auszubildenden hier in Heidelberg tun und jungen Erwachsenen aus Spanien eine Zukunftsperspektive bieten. Wer kann sich in Spanien für das Projekt bewerben? Welche Voraussetzungen müssen die Bewerber erfüllen? Grundsätzlich muss ein Bewerber zunächst volljährig sein. Unsere Zielgruppe sind primär junge Erwachsene Anfang Zwanzig, die schon über eine gewisse Reife verfügen. Ansonsten haben wir keine festen Voraussetzungen definiert. Welche Vorausbildungen ein Kandidat hat, ist für uns zunächst nur zweitrangig. Wichtiger ist die Motivation, sich für eine Ausbildung im Ausland zu entscheiden und sich in einer fremden Stadt einzuleben. Wie läuft die Rekrutierung ab? Wie alt sind die ausgewählten Kandidaten? Über unsere Partner von der Auslandshandelskammer in Madrid werden die Profile für die Ausbildungsplätze auf der Jobbörse der AHK auf Spanisch eingestellt (http://ofertas.ahk.es/). Die Bewerbungen gehen dabei auch an die AHK, welche eine Vorauswahl für die Bewerbungsgespräche vornimmt. Diese werden dann vor Ort in Madrid von Vertretern der Firmen geführt. Dabei greifen wir auf Dolmetscher zurück, da die Kandidaten zu diesem Zeitpunkt üblicherweise nur Spanisch sprechen. Die Zielgruppe sind wie bereits erwähnt junge Erwachsene, vornehmlich ab 20 Jahren, die bereit sind für eine gute Ausbildung sich auf ein fremdes Land einzulassen. Wie viele Personen haben sich in Spanien beworben? Kommen die Kandidaten aus dem Raum Madrid oder auch aus anderen Regionen in Spanien? Die Resonanz auf den Start des Projekts war gewaltig – für fünfzehn ausgeschriebene Ausbildungsplätze haben wir damals um die 600 Bewerbungen bekommen. In der zweiten Runde dieses Jahr war das Interesse geringer, aber immer noch groß. Gleichzeitig hat sich auch das Profil der Kandidaten verändert – waren bei den Auswahlgesprächen Anfang 2013 praktisch alle Bewerber aus Madrid und der näheren Umgebung, so haben wir in diesem Jahr zu ungefähr 50 % Bewerber, die aus anderen Regionen Spaniens stammen. In welchen Berufszweigen werden die Zuwanderer ausgebildet? Besuchen die Zuwanderer eine Berufsschule? Die beteiligten Betriebe bilden aus zum Fenster- und Fassadenbauer, Dachdecker sowie Gebäudereiniger. Seit diesem Jahr ist noch die Evangelische Diakonie hinzugekommen, die im Bereich Altenpflege ausbildet. Die Spanier sind dabei vollständig in die „reguläre“ Ausbildung eingebunden, wozu eben auch der Besuch der Berufsschule zusammen mit ihren deutschen Kollegen gehört. Wie wird das Programm finanziert? In welcher Form werden die Zuwanderer finanziell gefördert? Neben den Betrieben selbst, die einen großen Teil der Kosten übernehmen, sowie einer finanziellen Förderung durch IHK und Kreishandwerkerschaft nutzen wir das EU-Projekt MobiPro. Dieses nutzen wir vor allem, um die Vergütung für die Azubis auf 816 Euro anzuheben, damit sie sich das Leben in einer doch recht teuren Stadt wie Heidelberg leisten können. Über das Programm lassen sich aber auch andere Ausgaben finanzieren, so z.B. die Reisekosten der Azubis. Dennoch bleibt ein großer Teil des Aufwands und der Kosten bei den beteiligten Unternehmen, welche sich für das Projekt wirklich vorbildlich einbringen und große Anstrengungen auf sich nehmen. Wie werden die ausgewählten Bewerber auf ihren Aufenthalt in Heidelberg vorbereitet? Gibt es schon vor dem Beginn des "Abenteuers Heidelberg" Kontakte oder persönliche Gespräche? Zunächst halten wir es für wichtig, dass die beteiligten Betriebe selbst nach Spanien fliegen, um dort die Auswahlgespräche durchzuführen. Die Bewerber sollen sehen, dass die Unternehmen hinter dem Projekt stehen. Während der Zeit zwischen den Bewerbungsgesprächen und dem Start des Praktikums in Heidelberg haben wir eine wöchentliche Skype-Sprechstunde eingerichtet. Die zukünftigen Auszubildenden haben so die Möglichkeit, mit den Projektverantwortlichen direkt alle entstehenden Fragen zu klären. Wir sind zudem noch ein zweites Mal nach Spanien geflogen und haben für die Praktikanten und deren Familien einen Empfang bei der AHK veranstaltet, um Vertrauen aufzubauen. Besuchen die Kandidaten in Spanien und in Deutschland Sprachkurse? Welches Sprachniveau sollen die Teilnehmer erreichen? Wir folgen hierbei von Anfang an den Empfehlungen, welche die Zentrale Auslandsvermittlung der Agentur für Arbeit vorgibt: Vier Monate Sprachkurs im Heimatland in Vollzeit, anschließend ein weiterer Monat Vollzeit-Sprachkurs in Deutschland. Anschließend wird begleitend zum Praktikum in den Betrieben noch zwei Mal in der Woche Sprachunterricht angeboten. Das Ziel ist es, dass alle Kandidaten das Sprachniveau B1 erreichen. Sind die beteiligten Betriebe interessiert, die bei ihnen ausgebildeten Spanier langfristig zu beschäftigen? Ein uneingeschränktes Ja. Ansonsten würde das Verfahren, Auszubildende und nicht fertige Fachkräfte zu suchen, auch wenig Sinn ergeben. Unsere Unternehmen betrachten das Projekt als klare Investition in die Zukunft. Wie sieht Ihre Bilanz des Projektes aus? Soll das Projekt fortgesetzt werden? „Move for your future“ ist in meinen Augen ein Erfolg. Fünfzig Prozent der Spanier, die für ein Praktikum gekommen sind haben einen Ausbildungsvertrag unterschrieben. Das ist ungefähr der Wert, den wir auch angepeilt hatten. Die Spanier, die hier geblieben sind, werden von ihren Betrieben sehr positiv gesehen. Auch die Zeugnisse aus der Berufsschule sind sehr gut. Eine Fortsetzung des Projekts ist noch nicht beschlossen, das müssen vor allem die beteiligten Unternehmen entscheiden. Ich persönlich würde mir eine Fortsetzung aber definitiv wünschen.]]> Thu, 28 Aug 2014 16:24:34 +0200 https://poseidon.podspot.de/post/spanische-zuwanderer-in-heidelberg-interview-mit-matthias-stolzenburg-ihk-rhein-neckar a04684391a06f4b86154fac030a7c31f Das Projekt „Move for your future – Welcome to Heidelberg“ ist aus der Initiative von drei mittelständischen Heidelberger Betrieben entstanden. Um diese auch noch heute beteiligten Betriebe herum hat sich ein Netzwerk von Partnern gebildet, welche das Programm vorantreiben. Hier ist neben der IHK Rhein-Neckar zuerst die Heidelberger Dienste gGmbH zu nennen, welche als Projektkoordinatorin und „Kümmerer“ auftritt. Daneben sind aber auch die Kreishandwerkerschaft, die Wirtschaftsförderung der Stadt Heidelberg sowie die Agentur für Arbeit als Partner beteiligt. In Spanien arbeiten wir mit der AHK in Madrid zusammen, welche für uns Teile des Bewerbungsverfahrens abwickelt, sowie mit dem International Formation Center, welches die Sprachkurse im Heimatland übernimmt. Warum wurde das Projekt ins Leben gerufen? Die Geschäftsführer der beteiligten Unternehmen kamen zu dem Schluss, dass sie etwas unternehmen wollen, als die Wirtschaftskrise Spanien traf. Sie wollten mit dem Projekt gleichzeitig etwas gegen den zunehmenden Mangel an qualifizierten Auszubildenden hier in Heidelberg tun und jungen Erwachsenen aus Spanien eine Zukunftsperspektive bieten. Wer kann sich in Spanien für das Projekt bewerben? Welche Voraussetzungen müssen die Bewerber erfüllen? Grundsätzlich muss ein Bewerber zunächst volljährig sein. Unsere Zielgruppe sind primär junge Erwachsene Anfang Zwanzig, die schon über eine gewisse Reife verfügen. Ansonsten haben wir keine festen Voraussetzungen definiert. Welche Vorausbildungen ein Kandidat hat, ist für uns zunächst nur zweitrangig. Wichtiger ist die Motivation, sich für eine Ausbildung im Ausland zu entscheiden und sich in einer fremden Stadt einzuleben. Wie läuft die Rekrutierung ab? Wie alt sind die ausgewählten Kandidaten? Über unsere Partner von der Auslandshandelskammer in Madrid werden die Profile für die Ausbildungsplätze auf der Jobbörse der AHK auf Spanisch eingestellt (http://ofertas.ahk.es/). Die Bewerbungen gehen dabei auch an die AHK, welche eine Vorauswahl für die Bewerbungsgespräche vornimmt. Diese werden dann vor Ort in Madrid von Vertretern der Firmen geführt. Dabei greifen wir auf Dolmetscher zurück, da die Kandidaten zu diesem Zeitpunkt üblicherweise nur Spanisch sprechen. Die Zielgruppe sind wie bereits erwähnt junge Erwachsene, vornehmlich ab 20 Jahren, die bereit sind für eine gute Ausbildung sich auf ein fremdes Land einzulassen. Wie viele Personen haben sich in Spanien beworben? Kommen die Kandidaten aus dem Raum Madrid oder auch aus anderen Regionen in Spanien? Die Resonanz auf den Start des Projekts war gewaltig – für fünfzehn ausgeschriebene Ausbildungsplätze haben wir damals um die 600 Bewerbungen bekommen. In der zweiten Runde dieses Jahr war das Interesse geringer, aber immer noch groß. Gleichzeitig hat sich auch das Profil der Kandidaten verändert – waren bei den Auswahlgesprächen Anfang 2013 praktisch alle Bewerber aus Madrid und der näheren Umgebung, so haben wir in diesem Jahr zu ungefähr 50 % Bewerber, die aus anderen Regionen Spaniens stammen. In welchen Berufszweigen werden die Zuwanderer ausgebildet? Besuchen die Zuwanderer eine Berufsschule? Die beteiligten Betriebe bilden aus zum Fenster- und Fassadenbauer, Dachdecker sowie Gebäudereiniger. Seit diesem Jahr ist noch die Evangelische Diakonie hinzugekommen, die im Bereich Altenpflege ausbildet. Die Spanier sind dabei vollständig in die „reguläre“ Ausbildung eingebunden, wozu eben auch der Besuch der Berufsschule zusammen mit ihren deutschen Kollegen gehört. Wie wird das Programm finanziert? In welcher Form werden die Zuwanderer finanziell gefördert? Neben den Betrieben selbst, die einen großen Teil der Kosten übernehmen, sowie einer finanziellen Förderung durch IHK und Kreishandwerkerschaft nutzen wir das EU-Projekt MobiPro. Dieses nutzen wir vor allem, um die Vergütung für die Azubis auf 816 Euro anzuheben, damit sie sich das Leben in einer doch recht teuren Stadt wie Heidelberg leisten können. Über das Programm lassen sich aber auch andere Ausgaben finanzieren, so z.B. die Reisekosten der Azubis. Dennoch bleibt ein großer Teil des Aufwands und der Kosten bei den beteiligten Unternehmen, welche sich für das Projekt wirklich vorbildlich einbringen und große Anstrengungen auf sich nehmen. Wie werden die ausgewählten Bewerber auf ihren Aufenthalt in Heidelberg vorbereitet? Gibt es schon vor dem Beginn des "Abenteuers Heidelberg" Kontakte oder persönliche Gespräche? Zunächst halten wir es für wichtig, dass die beteiligten Betriebe selbst nach Spanien fliegen, um dort die Auswahlgespräche durchzuführen. Die Bewerber sollen sehen, dass die Unternehmen hinter dem Projekt stehen. Während der Zeit zwischen den Bewerbungsgesprächen und dem Start des Praktikums in Heidelberg haben wir eine wöchentliche Skype-Sprechstunde eingerichtet. Die zukünftigen Auszubildenden haben so die Möglichkeit, mit den Projektverantwortlichen direkt alle entstehenden Fragen zu klären. Wir sind zudem noch ein zweites Mal nach Spanien geflogen und haben für die Praktikanten und deren Familien einen Empfang bei der AHK veranstaltet, um Vertrauen aufzubauen. Besuchen die Kandidaten in Spanien und in Deutschland Sprachkurse? Welches Sprachniveau sollen die Teilnehmer erreichen? Wir folgen hierbei von Anfang an den Empfehlungen, welche die Zentrale Auslandsvermittlung der Agentur für Arbeit vorgibt: Vier Monate Sprachkurs im Heimatland in Vollzeit, anschließend ein weiterer Monat Vollzeit-Sprachkurs in Deutschland. Anschließend wird begleitend zum Praktikum in den Betrieben noch zwei Mal in der Woche Sprachunterricht angeboten. Das Ziel ist es, dass alle Kandidaten das Sprachniveau B1 erreichen. Sind die beteiligten Betriebe interessiert, die bei ihnen ausgebildeten Spanier langfristig zu beschäftigen? Ein uneingeschränktes Ja. Ansonsten würde das Verfahren, Auszubildende und nicht fertige Fachkräfte zu suchen, auch wenig Sinn ergeben. Unsere Unternehmen betrachten das Projekt als klare Investition in die Zukunft. Wie sieht Ihre Bilanz des Projektes aus? Soll das Projekt fortgesetzt werden? „Move for your future“ ist in meinen Augen ein Erfolg. Fünfzig Prozent der Spanier, die für ein Praktikum gekommen sind haben einen Ausbildungsvertrag unterschrieben. Das ist ungefähr der Wert, den wir auch angepeilt hatten. Die Spanier, die hier geblieben sind, werden von ihren Betrieben sehr positiv gesehen. Auch die Zeugnisse aus der Berufsschule sind sehr gut. Eine Fortsetzung des Projekts ist noch nicht beschlossen, das müssen vor allem die beteiligten Unternehmen entscheiden. Ich persönlich würde mir eine Fortsetzung aber definitiv wünschen.]]> 0 Spanische Zuwanderer in Hornberg - Interview mit Carolina Castro Costas Die Umstände der Eröffnung des Projektbüros in Hornberg im Mai 2013 illustrieren den Bedarf und die Dynamik des Projekts. Bevor die Büromöbel gekauft und aufgebaut waren, standen die ersten rat- und hilfesuchenden Neuzuwanderer/innen aus Spanien buchstäblich vor der Tür. Warum ist die Region in und um Hornberg gerade für spanische Zuwanderer so interessant? Leben in dieser Region inzwischen auch Zuwanderer aus Italien, Portugal und Griechenland? Braucht die Region Zuwanderung? Gibt es gute Berufsperspektiven für diese Zuwanderer? Da spielen die Organisationen der spanischen Migranten, die in der Projektregion des Schwarzwaldes angesiedelt sind, eine zentrale Rolle, da sie den neuen Fachkräften und deren Familien ein soziales Netzwerk anbieten. Auch gibt es Zuwanderer aus anderen südeuropäischen Ländern. Außerdem haben wir hier in unserer Region eine Arbeitslosigkeit die unter 3 % liegt, viele Unternehmen haben akuten Fachkräftemangel. Die besten Berufsperspektiven gibt es im Handwerk, Metallbranche, Gastronomie und Pflegebranche. Das Projekt "Bienvenid@s! - Willkommen in Baden-Württemberg" hilft spanischen Zuwanderern bei der Integration. Wie sieht Ihre Arbeit in Hornberg aus? Wer finanziert das Projekt? Das Ziel des AEF Projekt „¡Bienvenid@s! – Willkommen in Baden-Württemberg“, im Rahmen des IQ Netzwerkes Baden-Württemberg, ist es Fachkräfte und junge leistungsorientierte neue Zuwanderer/innen aus Spanien in Baden-Württemberg aufzunehmen, willkommen zu heißen und Ihnen eine erfolgreiche Erstintegration zu ermöglichen. Dazu gehört vor allem die Hinführung zu den bestehenden Institutionen und Beratungsstellen, wie die Anerkennungsstellen für im Ausland erworbene Berufsabschlüsse sowie Information über die Themen Leben und Arbeiten in Baden-Württemberg, Herstellung von Kontakten zu Unternehmen sowie eine sprachlich-kulturkompetente Begleitung für die Eingliederung in das soziale Leben vor Ort. Das Projekt hat seinen Sitz in Hornberg und der Schwerpunkt des Projekts liegt im Schwarzwald, insbesondere in der Region Ortenaukreis, Schwarzwald-Baar-Kreis und Kreis Tuttlingen. In dieser ländlichen Region wollen wir modellhaft das Angebot aus Spanien mit der Nachfrage an Fachkräften von Seiten der kleinen und mittleren Unternehmen in Baden-Württemberg zusammenzuführen. Das Förderprogramm IQ wird aus Mitteln des BMAS, des BMBF und der BA finanziert. Mit welchen Schwierigkeiten haben die Zuwanderer zu kämpfen? Aus welchen Regionen in Spanien kommen die meisten Zuwanderer? Welche beruflichen Qualifikationen bringen diese Zuwanderer mit bzw. sollten sie mitbringen? Wie alt sind sie in der Regel? Licht und Schatten prägen die Erfahrungen der Neuzuwanderer/innen. Die ersten Schritte der Arbeitsaufnahme gestalteten sich für viele einfacher, aber die Organisation des Alltagslebens war schwieriger als ursprünglich gedacht. Ein zentrales Problem bleibt die Sprache. Deutsch ist nicht leicht zu lernen. Die Zuwanderer sind zwischen 24 und 50 Jahre alt und bringen die unterschiedlichsten Qualifikationen mit sich. Sind mangelnde Deutschkenntnisse ein Hindernis für viele Zuwanderer? Erhalten diese Zuwanderer Deutschunterricht? Wo werden diese Kurse angeboten? Wer finanziert sie? Eine gute Integration gelingt nur dann wenn sich die neuen Arbeitskräfte in Deutschland wohlfühlen. Da spielt schon die Vorintegration eine wichtige Rolle. Einer der wichtigsten Aspekte ist die Sprache. In Deutschland spricht man deutsch, daher sollten die Zuwanderer so schnell wie möglich die Sprache lernen. Hier gibt es Kursangebote an Sprachschulen und/oder an der VHS sowie die Integrationskurse die vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gefördert werden. In Deutschland ist häufig von einer Willkommenskultur die Rede. Fühlen sich diese Zuwanderer willkommen? Sind Behörden und Unternehmen/Firmen auf diese Zuwanderung vorbereitet? Wie werden diese Zuwanderer im Alltag integriert? Zwischen der Theorie und der gegenwärtige Praxis der Willkommenskultur besteht noch eine erhebliche Lücke. Der berühmte Ausspruch, dass man „Arbeitskräfte gesucht hat und es kamen Menschen“ hat heute genauso wie in den 70er Jahren seine volle Berechtigung. Man muss verstehen und akzeptieren, dass es sich um einen Migrationsprozess handelt, wenn eine Fachkraft aus einem anderen Land nach Deutschland kommt. Wichtig ist die Vermittlung authentischer Informationen sowie klare Hilfestellungen sich in dem institutionellen Geflecht von Behörden und Anträgen zurechtzufinden und Ihre Rechte wahrzunehmen. Das Engagement der Migrantenorganisationen, die „Spanischen Elternvereine in BW“, dienen als Brücke sowie Aufnahme- und Integrationssprungbrett für neue Zuwanderer/innen und bieten ihnen somit eine klare Hilfestellung bei der Erstintegration. Kommen die Zuwanderer oft mit falschen Vorstellungen? Werden die Zuwanderer in Spanien ausreichend auf einen Aufenthalt in Deutschland vorbereitet? Welche Aspekte sollte eine solche Vorbereitung beinhalten? Einhellig bestätigen Zuwanderer, dass die Informationen in Spanien über Deutschland unzureichend waren. Die erwarteten Informationen/Auskünfte zum Leben und Arbeiten in Deutschland waren unzureichend oder irreführend. Wichtige Aspekte für die Vorintegration sind unterschiedliche Bereiche des Alltaglebens in Deutschland, von den Möglichkeiten des Deutschlernens über den Arbeitsmarkt sowie arbeits- und sozialrechtliche Aspekte, Fragen des Schul- und Vorschulsystems, des Wohnungsmarkts, der Anerkennung von Abschlüssen, bis hin zu allgemeinen Fragen zum politischen System der Bundesrepublik Deutschland. Frau Castro Costas - HERZLICHEN DANK für die Antworten!]]> Fri, 08 Aug 2014 21:55:48 +0200 https://poseidon.podspot.de/post/untitled d000913a57ff6bd9dc242b85beb402db Die Umstände der Eröffnung des Projektbüros in Hornberg im Mai 2013 illustrieren den Bedarf und die Dynamik des Projekts. Bevor die Büromöbel gekauft und aufgebaut waren, standen die ersten rat- und hilfesuchenden Neuzuwanderer/innen aus Spanien buchstäblich vor der Tür. Warum ist die Region in und um Hornberg gerade für spanische Zuwanderer so interessant? Leben in dieser Region inzwischen auch Zuwanderer aus Italien, Portugal und Griechenland? Braucht die Region Zuwanderung? Gibt es gute Berufsperspektiven für diese Zuwanderer? Da spielen die Organisationen der spanischen Migranten, die in der Projektregion des Schwarzwaldes angesiedelt sind, eine zentrale Rolle, da sie den neuen Fachkräften und deren Familien ein soziales Netzwerk anbieten. Auch gibt es Zuwanderer aus anderen südeuropäischen Ländern. Außerdem haben wir hier in unserer Region eine Arbeitslosigkeit die unter 3 % liegt, viele Unternehmen haben akuten Fachkräftemangel. Die besten Berufsperspektiven gibt es im Handwerk, Metallbranche, Gastronomie und Pflegebranche. Das Projekt "Bienvenid@s! - Willkommen in Baden-Württemberg" hilft spanischen Zuwanderern bei der Integration. Wie sieht Ihre Arbeit in Hornberg aus? Wer finanziert das Projekt? Das Ziel des AEF Projekt „¡Bienvenid@s! – Willkommen in Baden-Württemberg“, im Rahmen des IQ Netzwerkes Baden-Württemberg, ist es Fachkräfte und junge leistungsorientierte neue Zuwanderer/innen aus Spanien in Baden-Württemberg aufzunehmen, willkommen zu heißen und Ihnen eine erfolgreiche Erstintegration zu ermöglichen. Dazu gehört vor allem die Hinführung zu den bestehenden Institutionen und Beratungsstellen, wie die Anerkennungsstellen für im Ausland erworbene Berufsabschlüsse sowie Information über die Themen Leben und Arbeiten in Baden-Württemberg, Herstellung von Kontakten zu Unternehmen sowie eine sprachlich-kulturkompetente Begleitung für die Eingliederung in das soziale Leben vor Ort. Das Projekt hat seinen Sitz in Hornberg und der Schwerpunkt des Projekts liegt im Schwarzwald, insbesondere in der Region Ortenaukreis, Schwarzwald-Baar-Kreis und Kreis Tuttlingen. In dieser ländlichen Region wollen wir modellhaft das Angebot aus Spanien mit der Nachfrage an Fachkräften von Seiten der kleinen und mittleren Unternehmen in Baden-Württemberg zusammenzuführen. Das Förderprogramm IQ wird aus Mitteln des BMAS, des BMBF und der BA finanziert. Mit welchen Schwierigkeiten haben die Zuwanderer zu kämpfen? Aus welchen Regionen in Spanien kommen die meisten Zuwanderer? Welche beruflichen Qualifikationen bringen diese Zuwanderer mit bzw. sollten sie mitbringen? Wie alt sind sie in der Regel? Licht und Schatten prägen die Erfahrungen der Neuzuwanderer/innen. Die ersten Schritte der Arbeitsaufnahme gestalteten sich für viele einfacher, aber die Organisation des Alltagslebens war schwieriger als ursprünglich gedacht. Ein zentrales Problem bleibt die Sprache. Deutsch ist nicht leicht zu lernen. Die Zuwanderer sind zwischen 24 und 50 Jahre alt und bringen die unterschiedlichsten Qualifikationen mit sich. Sind mangelnde Deutschkenntnisse ein Hindernis für viele Zuwanderer? Erhalten diese Zuwanderer Deutschunterricht? Wo werden diese Kurse angeboten? Wer finanziert sie? Eine gute Integration gelingt nur dann wenn sich die neuen Arbeitskräfte in Deutschland wohlfühlen. Da spielt schon die Vorintegration eine wichtige Rolle. Einer der wichtigsten Aspekte ist die Sprache. In Deutschland spricht man deutsch, daher sollten die Zuwanderer so schnell wie möglich die Sprache lernen. Hier gibt es Kursangebote an Sprachschulen und/oder an der VHS sowie die Integrationskurse die vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gefördert werden. In Deutschland ist häufig von einer Willkommenskultur die Rede. Fühlen sich diese Zuwanderer willkommen? Sind Behörden und Unternehmen/Firmen auf diese Zuwanderung vorbereitet? Wie werden diese Zuwanderer im Alltag integriert? Zwischen der Theorie und der gegenwärtige Praxis der Willkommenskultur besteht noch eine erhebliche Lücke. Der berühmte Ausspruch, dass man „Arbeitskräfte gesucht hat und es kamen Menschen“ hat heute genauso wie in den 70er Jahren seine volle Berechtigung. Man muss verstehen und akzeptieren, dass es sich um einen Migrationsprozess handelt, wenn eine Fachkraft aus einem anderen Land nach Deutschland kommt. Wichtig ist die Vermittlung authentischer Informationen sowie klare Hilfestellungen sich in dem institutionellen Geflecht von Behörden und Anträgen zurechtzufinden und Ihre Rechte wahrzunehmen. Das Engagement der Migrantenorganisationen, die „Spanischen Elternvereine in BW“, dienen als Brücke sowie Aufnahme- und Integrationssprungbrett für neue Zuwanderer/innen und bieten ihnen somit eine klare Hilfestellung bei der Erstintegration. Kommen die Zuwanderer oft mit falschen Vorstellungen? Werden die Zuwanderer in Spanien ausreichend auf einen Aufenthalt in Deutschland vorbereitet? Welche Aspekte sollte eine solche Vorbereitung beinhalten? Einhellig bestätigen Zuwanderer, dass die Informationen in Spanien über Deutschland unzureichend waren. Die erwarteten Informationen/Auskünfte zum Leben und Arbeiten in Deutschland waren unzureichend oder irreführend. Wichtige Aspekte für die Vorintegration sind unterschiedliche Bereiche des Alltaglebens in Deutschland, von den Möglichkeiten des Deutschlernens über den Arbeitsmarkt sowie arbeits- und sozialrechtliche Aspekte, Fragen des Schul- und Vorschulsystems, des Wohnungsmarkts, der Anerkennung von Abschlüssen, bis hin zu allgemeinen Fragen zum politischen System der Bundesrepublik Deutschland. Frau Castro Costas - HERZLICHEN DANK für die Antworten!]]> 0 Ingenieure auf dem Weg nach Norden GIMADRID GISANSEBASTIAN Viele Studenten der Ingenieurswissenschaften lernen Deutsch in Freien Deutschkursen, die an Universitäten angeboten werden - zum Beispiel an der Universität Porto. Darüber bericht am 6.März 2013 die Público. PUBLICO Der Diário Económico berichtet am 14.Januar 2013 über eine Förderprogramm für jungere Ingenieure aus Portugal, die bei Siemens in Deutschland ein bezahltes Praktikum machen können (der Artikel wurde auf der Seite der CRUP, Conselho de Reitores das Universidades Portuguesas, veröffentlicht): DIÁRIOECONÓMICO Immer mehr spanische Ingenieure arbeiten in Deutschland. Die Deutsche Welle nimmt diese Entwicklung am 23.November 2012 unter die Lupe: DEUTSCHEWELLE Die Massenarbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit treibt qualifizierte Arbeitskräfte aus Südeuropa nach Deutschland. Ingenieure aus Spanien und Portugal in Künzelsau oder Stuttgart - mehr dazu in Spiegel-Online vom 15.November 2012: SPIEGEL Ingenieure aus Spanien suchen eine neue berufliche Perspektive im Raum Stuttgart. Mehr dazu in einem Beitrag der SWR-Landesschau vom Januar 2012. Spanische Ingenieure im Schwarzwald - darüber berichtet die Deutsche Welle am 24.Juli 2012. Die Region Stuttgart hat jetzt eigens etwa 100 arbeitslose spanische Ingenieure in Barcelona abgeholt und mit rund 40 mittelständischen Firmen im „Ländle“ in Kontakt gebracht. In Niedersachsen plant man ähnliche Initiativen. Mehr dazu in der Hannoverschen Allgemeinen vom 8.Dezember 2011: HANNOVERSCHEALLG]]> Mon, 07 Apr 2014 16:22:24 +0200 https://poseidon.podspot.de/post/ingenieure-auf-dem-weg-nach-norden 2a9986a78e6215eb4f6e44f098473b04 GIMADRID GISANSEBASTIAN Viele Studenten der Ingenieurswissenschaften lernen Deutsch in Freien Deutschkursen, die an Universitäten angeboten werden - zum Beispiel an der Universität Porto. Darüber bericht am 6.März 2013 die Público. PUBLICO Der Diário Económico berichtet am 14.Januar 2013 über eine Förderprogramm für jungere Ingenieure aus Portugal, die bei Siemens in Deutschland ein bezahltes Praktikum machen können (der Artikel wurde auf der Seite der CRUP, Conselho de Reitores das Universidades Portuguesas, veröffentlicht): DIÁRIOECONÓMICO Immer mehr spanische Ingenieure arbeiten in Deutschland. Die Deutsche Welle nimmt diese Entwicklung am 23.November 2012 unter die Lupe: DEUTSCHEWELLE Die Massenarbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit treibt qualifizierte Arbeitskräfte aus Südeuropa nach Deutschland. Ingenieure aus Spanien und Portugal in Künzelsau oder Stuttgart - mehr dazu in Spiegel-Online vom 15.November 2012: SPIEGEL Ingenieure aus Spanien suchen eine neue berufliche Perspektive im Raum Stuttgart. Mehr dazu in einem Beitrag der SWR-Landesschau vom Januar 2012. Spanische Ingenieure im Schwarzwald - darüber berichtet die Deutsche Welle am 24.Juli 2012. Die Region Stuttgart hat jetzt eigens etwa 100 arbeitslose spanische Ingenieure in Barcelona abgeholt und mit rund 40 mittelständischen Firmen im „Ländle“ in Kontakt gebracht. In Niedersachsen plant man ähnliche Initiativen. Mehr dazu in der Hannoverschen Allgemeinen vom 8.Dezember 2011: HANNOVERSCHEALLG]]> 0 Krankenpfleger und Ärzte auf dem Weg nach Norden TAZ Helena Rodrigues arbeitet inzwischen seit drei in Sindelfingen als Krankenpflegerin - und möchte nicht mehr nach Portugal zurück. In einem Interview in der Stuttgarter Zeitung vom 23.Februar 2015 spricht sie über ihre Erfahrungen. STUTTGARTERZEITUNG Viele Krankenpfleger aus Südeuropa klagen über miese Arbeitsbedingungen in Deutschland - in dem Beitrag "Zu Gast bei Ausbeutern" beschäftigt sich die Süddeutsche Zeitung am 27.Oktober 2014 mit diesem Thema. SUEDDEUTSCHEZEITUNG Über Probleme bei der Integration von Pflegern berichtet die Stuttgarter Zeitung am 14.August 2014. STUTTGARTERZEITUNG Immer mehr Ärzte aus Südeuropa arbeiten in deutschen Krankenhäusern. Am 4.Juli 2014 erscheint im Spiegel ein Artikel über spanische Ärzte, die im ostfriesischen Leer arbeiten. SPIEGEL "Knebelverträge für ausländische Pfleger" - so lautet ein Artikel der Deutschen Welle vom 22.Juni 2014, in dem die schwierige Situation vieler südeuropäischer Pfleger in Deutschland geschildert wird. DEUTSCHEWELLE Immer mehr Ärzte aus dem Ausland arbeiten in Deutschland. So haben am Krankenhaus in Hoyerswerda 40% der Mediziner keinen deutschen Pass. Die taz vom 23.April 2014 beschäftigt sich mit dem Ärztemangel in Deutschland am Beispiel Hoyerswerda: TAZ Am 24.Januar 2014 berichtet die Ärztezeitung darüber, dass in Thüringen jeder dritte ausländische Arzt den obligatorischen Sprachtest im ersten Anlauf nicht bestanden hat. Im Jahr 2013 sind in Thüringen von 136 Ärzten 50 durchgefallen. Viele der Kandidaten, die den ersten Test nicht bestanden haben, konnten jedoch im zweiten Anlauf eine erfolgreiche Prüfung ablegen. ÄRZTEZEITUNG Auf der portugiesische Webseite "Emprego Saúde" wird am 16.September 2013 der Krankenpfleger João Dias interviewt, der nach Deutschland ausgewandert ist und dort als Pfleger arbeitet. EMPREGOSAÚDE "Stolpersteine für Pflegkräfte aus Spanien" - so lautet am 6.September 2013 die Überschrift eines Beitrags in der Bietigheimer Zeitung. In Krankenhäusern und Pflegeheimen dieser Regiom arbeiten immer mehr Krankenpfleger und Pflegekräfte aus Südeuropa. BIETIGHEIMERZEITUNG Der WDR strahlt am 3.August 2013 in der Lokalzeit aus Düsseldorf einen Beitrag über eine spanische Krankenpflegerin aus, die in einem Düsseldorfer Krankenhaus arbeitet. Beim Testanbieter TELC werden Qualifizierungskurse für Deutsch Medizin/Pflege angeboten. TELC Auf der Webseite des Goethe-Instituts wird ein Artikel unter der Überschrift "Ausländische Fachkräfte: Gekommen, um zu pflegen" veröffentlicht, der am 14.Februar 2013 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erschien. GOETHEFAZ Krankenpfleger aus Portugal werden bereits an Goethe-Instituten ihres Heimatlandes auf ihre Arbeit an Frankfurter Kliniken vorbereitet. Dort bekommen sie unbefristete Arbeitsverträge. Am 15.Mai 2012 berichtet zoomin.tv über dieses Modell. "Sehnsucht nach Schwaben" - Pflegekräfte aus Portugal werden bereits in Portugal angeworben. Am 26.März 2012 erscheint dazu im Spiegel ein Artikel: SPIEGEL Im Raum Stuttgart fehlen Pflegefachkräfte. Die Stuttgarter Zeitung berichtet am 20.Mai 2012 über Pflegekräfte aus Portugal, die bald in Pflegeeinrichtungen der Region arbeiten werden: STUTTGARTERZEITUNG Immer mehr Pfegekräfte aus Spanien, Italien und Portugal arbeiten in Deutschland. Spanische Pflegekräfte in Bayern - darüber berichtet der Spiegel am 16.Februar 2013. SPIEGEL Krankenpfleger aus Portugal und Italien, die auf ihre Tätigkeit an Kliniken im Stuttgarter Raum vorbereitet werden. Mehr dazu findet man auf der Webseite des Klinikverbundes Südwest: KLINIKVERBANDSUEDWEST "Helena hat für jeden ein Lächeln" - die Stuttgarter Zeitung berichtet am 1.Dezember 2012 über Pflegekräfte aus Portugal und Italien, die für den Klinikverbund Südwest in Sindelfingen arbeiten. STUTTGARTERZEITUNG Deutsche Kliniken sind interessiert an Pflegepersonal aus Portugal. EURES, das europäische Portal zur beruflichen Mobilität, berichtet darüber auf seiner Webseite: EURES Auch immer mehr Ärzte aus dem Ausland arbeiten in Deutschland. So kamen im Jahr 2011 und in der ersten Hälfte des Jahres 2012 in den Kliniken Westfalen-Lippes 46% der neu angestellten Assistenzärzte aus dem Ausland. Doch mangelnde Deutschkenntnisse erschweren ausländischen Ärzten den Berufseinstieg. Mit diesem Thema befasst sich am 4.Januar 2013 die Neue Westfälische Zeitung: NEUEWESTFÄLISCHE Immer mehr ausländische Ärzte arbeiten in Deutschland. Mangelnde Sprachkenntnisse sind jedoch oft ein Problem. Spiegel-Online berichtet am 7.September 2013 über dieses Thema. SPIEGEL Veranstaltung vom 16.Oktober 2013 zu "Berufsperspektiven in Deutschland" für Krankenpflegestudenten an der Universidade de Trás-os-Montes e Alto Douro (UTAD): Mon, 07 Apr 2014 15:05:19 +0200 https://poseidon.podspot.de/post/krankenpfleger-und-arzte-auf-dem-weg-nach-norden 47eb4e8dde4fbd74a0116592862768cc TAZ Helena Rodrigues arbeitet inzwischen seit drei in Sindelfingen als Krankenpflegerin - und möchte nicht mehr nach Portugal zurück. In einem Interview in der Stuttgarter Zeitung vom 23.Februar 2015 spricht sie über ihre Erfahrungen. STUTTGARTERZEITUNG Viele Krankenpfleger aus Südeuropa klagen über miese Arbeitsbedingungen in Deutschland - in dem Beitrag "Zu Gast bei Ausbeutern" beschäftigt sich die Süddeutsche Zeitung am 27.Oktober 2014 mit diesem Thema. SUEDDEUTSCHEZEITUNG Über Probleme bei der Integration von Pflegern berichtet die Stuttgarter Zeitung am 14.August 2014. STUTTGARTERZEITUNG Immer mehr Ärzte aus Südeuropa arbeiten in deutschen Krankenhäusern. Am 4.Juli 2014 erscheint im Spiegel ein Artikel über spanische Ärzte, die im ostfriesischen Leer arbeiten. SPIEGEL "Knebelverträge für ausländische Pfleger" - so lautet ein Artikel der Deutschen Welle vom 22.Juni 2014, in dem die schwierige Situation vieler südeuropäischer Pfleger in Deutschland geschildert wird. DEUTSCHEWELLE Immer mehr Ärzte aus dem Ausland arbeiten in Deutschland. So haben am Krankenhaus in Hoyerswerda 40% der Mediziner keinen deutschen Pass. Die taz vom 23.April 2014 beschäftigt sich mit dem Ärztemangel in Deutschland am Beispiel Hoyerswerda: TAZ Am 24.Januar 2014 berichtet die Ärztezeitung darüber, dass in Thüringen jeder dritte ausländische Arzt den obligatorischen Sprachtest im ersten Anlauf nicht bestanden hat. Im Jahr 2013 sind in Thüringen von 136 Ärzten 50 durchgefallen. Viele der Kandidaten, die den ersten Test nicht bestanden haben, konnten jedoch im zweiten Anlauf eine erfolgreiche Prüfung ablegen. ÄRZTEZEITUNG Auf der portugiesische Webseite "Emprego Saúde" wird am 16.September 2013 der Krankenpfleger João Dias interviewt, der nach Deutschland ausgewandert ist und dort als Pfleger arbeitet. EMPREGOSAÚDE "Stolpersteine für Pflegkräfte aus Spanien" - so lautet am 6.September 2013 die Überschrift eines Beitrags in der Bietigheimer Zeitung. In Krankenhäusern und Pflegeheimen dieser Regiom arbeiten immer mehr Krankenpfleger und Pflegekräfte aus Südeuropa. BIETIGHEIMERZEITUNG Der WDR strahlt am 3.August 2013 in der Lokalzeit aus Düsseldorf einen Beitrag über eine spanische Krankenpflegerin aus, die in einem Düsseldorfer Krankenhaus arbeitet. Beim Testanbieter TELC werden Qualifizierungskurse für Deutsch Medizin/Pflege angeboten. TELC Auf der Webseite des Goethe-Instituts wird ein Artikel unter der Überschrift "Ausländische Fachkräfte: Gekommen, um zu pflegen" veröffentlicht, der am 14.Februar 2013 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erschien. GOETHEFAZ Krankenpfleger aus Portugal werden bereits an Goethe-Instituten ihres Heimatlandes auf ihre Arbeit an Frankfurter Kliniken vorbereitet. Dort bekommen sie unbefristete Arbeitsverträge. Am 15.Mai 2012 berichtet zoomin.tv über dieses Modell. "Sehnsucht nach Schwaben" - Pflegekräfte aus Portugal werden bereits in Portugal angeworben. Am 26.März 2012 erscheint dazu im Spiegel ein Artikel: SPIEGEL Im Raum Stuttgart fehlen Pflegefachkräfte. Die Stuttgarter Zeitung berichtet am 20.Mai 2012 über Pflegekräfte aus Portugal, die bald in Pflegeeinrichtungen der Region arbeiten werden: STUTTGARTERZEITUNG Immer mehr Pfegekräfte aus Spanien, Italien und Portugal arbeiten in Deutschland. Spanische Pflegekräfte in Bayern - darüber berichtet der Spiegel am 16.Februar 2013. SPIEGEL Krankenpfleger aus Portugal und Italien, die auf ihre Tätigkeit an Kliniken im Stuttgarter Raum vorbereitet werden. Mehr dazu findet man auf der Webseite des Klinikverbundes Südwest: KLINIKVERBANDSUEDWEST "Helena hat für jeden ein Lächeln" - die Stuttgarter Zeitung berichtet am 1.Dezember 2012 über Pflegekräfte aus Portugal und Italien, die für den Klinikverbund Südwest in Sindelfingen arbeiten. STUTTGARTERZEITUNG Deutsche Kliniken sind interessiert an Pflegepersonal aus Portugal. EURES, das europäische Portal zur beruflichen Mobilität, berichtet darüber auf seiner Webseite: EURES Auch immer mehr Ärzte aus dem Ausland arbeiten in Deutschland. So kamen im Jahr 2011 und in der ersten Hälfte des Jahres 2012 in den Kliniken Westfalen-Lippes 46% der neu angestellten Assistenzärzte aus dem Ausland. Doch mangelnde Deutschkenntnisse erschweren ausländischen Ärzten den Berufseinstieg. Mit diesem Thema befasst sich am 4.Januar 2013 die Neue Westfälische Zeitung: NEUEWESTFÄLISCHE Immer mehr ausländische Ärzte arbeiten in Deutschland. Mangelnde Sprachkenntnisse sind jedoch oft ein Problem. Spiegel-Online berichtet am 7.September 2013 über dieses Thema. SPIEGEL Veranstaltung vom 16.Oktober 2013 zu "Berufsperspektiven in Deutschland" für Krankenpflegestudenten an der Universidade de Trás-os-Montes e Alto Douro (UTAD): 0 Gestrandet in Schwäbisch Hall und Erfurt - keine Erfolgsgeschichten ECONOMICO "Cidade alemã que procura portugueses já recebeu duas mil candidaturas" - am 7.Februar 2012 berichtet der Económico darüber, dass sich bereits viele Portugiesen in Schwäbisch Hall gemeldet haben um sich über Arbeitsmöglichkeiten in der Region zu informieren. In Portugal werden enorme Erwartungen geweckt: ECONOMICO Bis Anfang März haben sich rund 10.000 Portugiesen in Schwäbisch Hall beworben. Darüber berichtet der SPIEGEL am 13.März 2012: SPIEGEL Im März 2012 sendet die Deutsche Welle einen Beitrag über Schwäbisch Hall: 26 aus 15.000: Ende Juli haben 26 Portugiesen eine Arbeit in Schwäbisch Hall gefunden, über 15.000 hatten sich beworben. Mehr dazu am 31.Juli 2012 auf Spiegel Onlinie: SPIEGEL Schwäbisch Hall und die Portugiesen - ein Jahr danach. Die Deutsche Welle zieht in ihrem Beitrag "do El Dorado à realidade" vom 1.Februar 2013 Bilanz. DEUTSCHEWELLE Zwei Jahre sind vergangen...und in der Público vom 22.April 2014 wird Bilanz gezogen. PÚBLICO Während viele Portugiesen nun Schwäbisch Hall kennen, ist für viele Spanier Erfurt ein Begriff. Über die thüringische Landeshauptstadt wurde in spanischen Medien berichtet, da dort viele Spanier gestrandet waren... "Lost in Thüringen" - Spiegel Online schildert am 11.Oktober 2013, welche Erfahrungen Spanier in Thüringen machen mussten. Von privaten Arbeitsvermittlern in Aussicht gestellte Jobs gab es gar nicht! SPIEGEL Mit diesem Thema befassen sich auch die Medien in Spanien: ABC ELPAÍS LAVANGUARDIA INFOLIBRE Hispan TV berichtet am 10.Oktober 2013 über die in Erfurt gestrandeten Spanier: ]]> Sun, 06 Apr 2014 20:05:58 +0200 https://poseidon.podspot.de/post/gestrandet-in-schwabisch-hall-und-erfurt 2351c38957c2c3d33f3381a649684f18 ECONOMICO "Cidade alemã que procura portugueses já recebeu duas mil candidaturas" - am 7.Februar 2012 berichtet der Económico darüber, dass sich bereits viele Portugiesen in Schwäbisch Hall gemeldet haben um sich über Arbeitsmöglichkeiten in der Region zu informieren. In Portugal werden enorme Erwartungen geweckt: ECONOMICO Bis Anfang März haben sich rund 10.000 Portugiesen in Schwäbisch Hall beworben. Darüber berichtet der SPIEGEL am 13.März 2012: SPIEGEL Im März 2012 sendet die Deutsche Welle einen Beitrag über Schwäbisch Hall: 26 aus 15.000: Ende Juli haben 26 Portugiesen eine Arbeit in Schwäbisch Hall gefunden, über 15.000 hatten sich beworben. Mehr dazu am 31.Juli 2012 auf Spiegel Onlinie: SPIEGEL Schwäbisch Hall und die Portugiesen - ein Jahr danach. Die Deutsche Welle zieht in ihrem Beitrag "do El Dorado à realidade" vom 1.Februar 2013 Bilanz. DEUTSCHEWELLE Zwei Jahre sind vergangen...und in der Público vom 22.April 2014 wird Bilanz gezogen. PÚBLICO Während viele Portugiesen nun Schwäbisch Hall kennen, ist für viele Spanier Erfurt ein Begriff. Über die thüringische Landeshauptstadt wurde in spanischen Medien berichtet, da dort viele Spanier gestrandet waren... "Lost in Thüringen" - Spiegel Online schildert am 11.Oktober 2013, welche Erfahrungen Spanier in Thüringen machen mussten. Von privaten Arbeitsvermittlern in Aussicht gestellte Jobs gab es gar nicht! SPIEGEL Mit diesem Thema befassen sich auch die Medien in Spanien: ABC ELPAÍS LAVANGUARDIA INFOLIBRE Hispan TV berichtet am 10.Oktober 2013 über die in Erfurt gestrandeten Spanier: ]]> 0 Blogs und Webseiten - Für Zuwanderer, von Zuwanderern MAKEITINGERMANY Das Portal zur Fachkäfte-Offensive des Bundesministerium für Arbeit und Soziales, des Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und der Bundesagentur für Arbeit PORTALFACHKRAEFTE "Mein Weg nach Deutschland" - dieses Portal des Goethe-Instituts soll Personen helfen, die in Deutschland eine berufliche Perspektive suchen. GOETHE ITALIEN: Diese Webseite soll Italienern bei der Suche nach Arbeitsmöglichkeiten in Deutschland helfen. LAVOROINGERMANIA Im Blog von "Il Sole 24 Ore" wird am 4.Dezember 2012 über die steigende Nachfrage nach Deutsch berichtet. "Anche la lingua tedesca (non solo l´economia) approffita della globalizzazione"...mehr dazu: ILSOLE Auf dem Blog "Italiani a Berlino" wird Italienern eine erste Orientierung gegeben um sich in Berlin zurechtfinden zu können. ITALIANIABERLINO "ItalienerInnen auf der Flucht" - dieser Blog sammelt Erfahrungsberichte von Italienern, die ins Ausland ausgewandert sind. Dabei rückt Deutschland als Zielland immer stärker in den Fokus. ITALIANIFUGA SPANIEN: Viele Spanier suchen in Deutschland eine berufliche Perspektive. Der Blog des spanischen Journalisten José Gayarres richtet sich an Spanier, die in Deutschland leben möchten. DESTINOALEMANIA Der Blog "Rumbo Alemania" des Goethe-Instituts Madrid richtet sich in erster Linie an Spanier, die sich auf den Weg nach Deutschland machen wollen um dort zu studieren oder zu arbeiten. GIMADRID Eine Spanierin in Frankfurt und eine Spanierin in München. Über das Leben der beiden Zuwanderinnen findet man mehr auf diesen Blogs: ESPANOLAENFRANKFURT ESPANOLAENMUNICH PORTUGAL: Ein Blog von portugiesischen Krankenpflegern, die im Ausland arbeiten. DIASPORADOSENFERMEIROS Auf dem Blog "Plano de Cuidados" wurde am 12.März 2012 ein Gespräch mit einem portugiesischen Krankenpfleger veröffentlicht, der in Lausanne (Schweiz) arbeitet. PLANODECUIDADOS Auf der Webseite "Emprego saúde" wird am 16.September 2013 ein Interview mit dem portugiesischen Krankenpfleger João Dias veröffentlicht. Der Krankenpfleger aus Leiria arbeitet in einer Altenpflegeeinrichtung in Sinzig. EMPREGOSAÚDE Eine portugiesische Ingenieurin berichtet über ihr Leben in Deutschland: INGENIEURININDEUTSCHLAND Ein portugiesischer Klimaforscher berichtet über sein Leben in Potsdam: KLIMAFORSCHERINDEUTSCHLAND Auch dieser Blog gibt Zuwanderern Tipps: DICASSOBRETRABALHONAALEMANHA ]]> Sun, 06 Apr 2014 19:30:35 +0200 https://poseidon.podspot.de/post/blogs-fur-zuwanderer-von-zuwanderern 64f991ff30c07be2c01a424232951439 MAKEITINGERMANY Das Portal zur Fachkäfte-Offensive des Bundesministerium für Arbeit und Soziales, des Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und der Bundesagentur für Arbeit PORTALFACHKRAEFTE "Mein Weg nach Deutschland" - dieses Portal des Goethe-Instituts soll Personen helfen, die in Deutschland eine berufliche Perspektive suchen. GOETHE ITALIEN: Diese Webseite soll Italienern bei der Suche nach Arbeitsmöglichkeiten in Deutschland helfen. LAVOROINGERMANIA Im Blog von "Il Sole 24 Ore" wird am 4.Dezember 2012 über die steigende Nachfrage nach Deutsch berichtet. "Anche la lingua tedesca (non solo l´economia) approffita della globalizzazione"...mehr dazu: ILSOLE Auf dem Blog "Italiani a Berlino" wird Italienern eine erste Orientierung gegeben um sich in Berlin zurechtfinden zu können. ITALIANIABERLINO "ItalienerInnen auf der Flucht" - dieser Blog sammelt Erfahrungsberichte von Italienern, die ins Ausland ausgewandert sind. Dabei rückt Deutschland als Zielland immer stärker in den Fokus. ITALIANIFUGA SPANIEN: Viele Spanier suchen in Deutschland eine berufliche Perspektive. Der Blog des spanischen Journalisten José Gayarres richtet sich an Spanier, die in Deutschland leben möchten. DESTINOALEMANIA Der Blog "Rumbo Alemania" des Goethe-Instituts Madrid richtet sich in erster Linie an Spanier, die sich auf den Weg nach Deutschland machen wollen um dort zu studieren oder zu arbeiten. GIMADRID Eine Spanierin in Frankfurt und eine Spanierin in München. Über das Leben der beiden Zuwanderinnen findet man mehr auf diesen Blogs: ESPANOLAENFRANKFURT ESPANOLAENMUNICH PORTUGAL: Ein Blog von portugiesischen Krankenpflegern, die im Ausland arbeiten. DIASPORADOSENFERMEIROS Auf dem Blog "Plano de Cuidados" wurde am 12.März 2012 ein Gespräch mit einem portugiesischen Krankenpfleger veröffentlicht, der in Lausanne (Schweiz) arbeitet. PLANODECUIDADOS Auf der Webseite "Emprego saúde" wird am 16.September 2013 ein Interview mit dem portugiesischen Krankenpfleger João Dias veröffentlicht. Der Krankenpfleger aus Leiria arbeitet in einer Altenpflegeeinrichtung in Sinzig. EMPREGOSAÚDE Eine portugiesische Ingenieurin berichtet über ihr Leben in Deutschland: INGENIEURININDEUTSCHLAND Ein portugiesischer Klimaforscher berichtet über sein Leben in Potsdam: KLIMAFORSCHERINDEUTSCHLAND Auch dieser Blog gibt Zuwanderern Tipps: DICASSOBRETRABALHONAALEMANHA ]]> 0 Tagungen, Konferenzen, Fortbildungen und Mitteilungen FAGESEVILLA 25.-27.Juni 2012 in Barcelona (Universitat Pompeu Fabra/UPF): Treffen der Lektorinnen und Lektoren in Spanien und Portugal. Im Rahmen des Treffens stellten Christiane Lebsanft (Madrid), Christoph Ehlers (Sevilla) und Michael Laub (Vila Real) das Poseidon-Netzwerk am 25.Juni vor. Plakat an der Universitat Pompeu Fabra: IIICONGRESSOVIGO 22.-23.Februar 2013: Nationale Tagung des Portugiesischen Deutschlehrerverbandes APPA in Lissabon Mehr Informationen: APPA Am 2.März 2013 fand in Porto ein Treffen der GLAUP (Deutschlektoren-AG Portugal) statt. Am 31.Mai 2013 fand in Porto das Treffen des "Netzwerkes Deutsch" statt. 3.-5.Juli 2013: ACLES-Kongress in Girona. Thema der Veranstaltung: "Neue Herausforderungen für Universitäre Sprachenzentren: Qualitätssicherung"/ "Nuevos retos paro los centros de lenguas: estándares de calidad" Mehr Informationen: ACLES 29.Juli-3.August 2013: Internationale Deutschlehrertagung (IDT) in Bozen Mehr Informationen: IDTBOZEN2013 ]]> Tue, 04 Feb 2014 14:23:53 +0100 https://poseidon.podspot.de/post/tagungen-konferenzen-und-fortbildungen c25b71cb8a4671b69384a8ef431c85c4 FAGESEVILLA 25.-27.Juni 2012 in Barcelona (Universitat Pompeu Fabra/UPF): Treffen der Lektorinnen und Lektoren in Spanien und Portugal. Im Rahmen des Treffens stellten Christiane Lebsanft (Madrid), Christoph Ehlers (Sevilla) und Michael Laub (Vila Real) das Poseidon-Netzwerk am 25.Juni vor. Plakat an der Universitat Pompeu Fabra: IIICONGRESSOVIGO 22.-23.Februar 2013: Nationale Tagung des Portugiesischen Deutschlehrerverbandes APPA in Lissabon Mehr Informationen: APPA Am 2.März 2013 fand in Porto ein Treffen der GLAUP (Deutschlektoren-AG Portugal) statt. Am 31.Mai 2013 fand in Porto das Treffen des "Netzwerkes Deutsch" statt. 3.-5.Juli 2013: ACLES-Kongress in Girona. Thema der Veranstaltung: "Neue Herausforderungen für Universitäre Sprachenzentren: Qualitätssicherung"/ "Nuevos retos paro los centros de lenguas: estándares de calidad" Mehr Informationen: ACLES 29.Juli-3.August 2013: Internationale Deutschlehrertagung (IDT) in Bozen Mehr Informationen: IDTBOZEN2013 ]]> 0 Deutsch als Fachsprache - Jura in Coimbra ALEMAOJURÍDICO Beschreibung des Kurses: KURSBESCHREIBUNG (Portugiesisch, auf S. 11 der Publikation). Auch in anderen Universitäten Portugals gab oder gibt es Lesekurse für Juristen. An der Universiät Minho in Braga war eine vom DAAD entsendete Fachlektorin tätig, und auch nach ihrer Rückkehr nach Deutschland wird "Alemão Jurídico" als Wahlpflichtfach angeboten. Freikurse gab es an der Universität Porto. In allen Fällen richteten sich Methode und Inhalte nicht ausschlieβlich an fortgeschrittenen Deutschlernern aus. Die Abkürzung zum Lesen von wissenschaftlichen Fachtexten ist ein gehbarer Weg - kein Königsweg, sondern ein aus der Not geborener. Aber "der Rest" der deutschen Sprache lässt sich parallel oder später immer noch aneignen. So werde ich, wenn ich sie nach Jahren wieder sehe, von ehemaligen Kursteilnehmern gelegentlich auf Deutsch angesprochen: das haben sie garantiert nicht bei mir gelernt. Aber vielleicht haben sie den Anstoβ dazu in "Alemão Jurídico" bekommen. ]]> Mon, 13 Feb 2012 20:12:05 +0100 https://poseidon.podspot.de/post/fachsprachen b23e696a3492c1ba9ceb133519ab4800 ALEMAOJURÍDICO Beschreibung des Kurses: KURSBESCHREIBUNG (Portugiesisch, auf S. 11 der Publikation). Auch in anderen Universitäten Portugals gab oder gibt es Lesekurse für Juristen. An der Universiät Minho in Braga war eine vom DAAD entsendete Fachlektorin tätig, und auch nach ihrer Rückkehr nach Deutschland wird "Alemão Jurídico" als Wahlpflichtfach angeboten. Freikurse gab es an der Universität Porto. In allen Fällen richteten sich Methode und Inhalte nicht ausschlieβlich an fortgeschrittenen Deutschlernern aus. Die Abkürzung zum Lesen von wissenschaftlichen Fachtexten ist ein gehbarer Weg - kein Königsweg, sondern ein aus der Not geborener. Aber "der Rest" der deutschen Sprache lässt sich parallel oder später immer noch aneignen. So werde ich, wenn ich sie nach Jahren wieder sehe, von ehemaligen Kursteilnehmern gelegentlich auf Deutsch angesprochen: das haben sie garantiert nicht bei mir gelernt. Aber vielleicht haben sie den Anstoβ dazu in "Alemão Jurídico" bekommen. ]]> 0 Jahrestreffen der Lektorinnen und Lektoren in Italien - Pisa 2011 - Doch wer würde vermuten, dass gerade im universitären Bereich, in dem sich die viel beschworene wirtschaftliche Krise Südeuropas deutlich bemerkbar macht, eine bildungspolitisch wenig relevante Gruppe wie die der Fremdsprachenlektoren einem Superlativ dauerhafte Blüte verschafft hat?

Seit 10 Jahren findet in Italien alljährlich eine vom DAAD und vom Auswärtigen Amt finanzierte Jahrestagung der deutschen Lektorinnen und Lektoren statt. Im Wechsel richten die Kollegen unterschiedlicher Universitäten die Konferenz zu jeweils aktuellen Themen der DaF-Didaktik aus. Teils werden Gäste aus Deutschland oder Italien zu Vorträgen eingeladen, teils bieten Kollegen selbst Workshops an. Unabhängig von Themenstellung und Veranstaltungsort erfreut sich diese Tagung großer Beliebtheit. Die Lektoren erscheinen dort stets sehr zahlreich, aber auch Professoren lassen sich gerne zu Vorträgen einladen. Denn längst gilt die Tagung als eine Möglichkeit zu Begegnung, zu Diskussion und Austausch über didaktische Themen.

Im Jahr 2011 fand das Jahrestreffen in Pisa statt. Dort sprach Stephan Walter (Mainz) über das Thema "Stresstest, Pleite-Schock und Rettungshebel: Zur deutschen Sprache in Zeiten der Krise". Er befasste sich darin mit der sprachlichen Umsetzung des Wortes Krise, würzte seinen Vortrag mit interessanten und witzigen Beispielen und erläuterte, wie die Gesellschaft für deutsche Sprache das Wort des Jahres wählt. In einem sehr klaren, gut strukturierten Vortrag mit den Titel "Wo spricht man eigentlich Sächsisch? Dialektsympathie und sprachgeographisches Wissen linguistischer Laien" stellte Albrecht Plewina (Mannheim) eine dialektologisch relevante Untersuchung zu den Wissensbeständen über Regionalsprachen vor. Schließlich informierte Hans-Ulrich Treichel (Leipzig) unter dem Titel Schreiben lehren - Schreiben lernen über die Arbeit am deutschen Literaturinstitut.

Auch bot das Programm drei Workshops: Silvia Fischer (Modena) arbeitete mit einer Gruppe von Kollegen zum Thema "Sprechhemmungen beim Präsentieren überwinden", Katrin Junge (Urbino) verriet wie man die die Informationsflut im Internet bewältigt und Andrea Birk (Bologna) stellte "Poseidon - Ein südeuropäisches Projekt" vor, im Rahmen dessen ein neues gemeinsames Netzwerk von Lektoren aus Italien, Spanien und Portugal entstehen soll. Ein erster Schritt in Richtung dieses Südeuropagedankens wurde auf der Tagung in Pisa bereits getan: Ein Gast aus Portugal, Michael Laub, Lektor in Vila Real, berichtete über den Deutschunterricht an den Universitäten auf der iberischen Halbinsel.

Italien, ein Land der Widersprüche. Denn im verborgenen Bereich einer akademisch nur wenig anerkannten Kategorie konnte mithilfe des DAAD und des Auswärtigen Amtes eine Tagung entstehen, deren Qualität sich am besten an der Begeisterung messen lässt, mit der sie alljährlich ausgerichtet wird. Inzwischen geht diese Tradition ins zwölfte Jahr. Sat, 14 Jan 2012 01:33:06 +0100 https://poseidon.podspot.de/post/jahrestreffen-der-lektorinnen-und-lektoren-in-italien-pisa-2011 e061b6ec1e70b91419b840995357dd31 Doch wer würde vermuten, dass gerade im universitären Bereich, in dem sich die viel beschworene wirtschaftliche Krise Südeuropas deutlich bemerkbar macht, eine bildungspolitisch wenig relevante Gruppe wie die der Fremdsprachenlektoren einem Superlativ dauerhafte Blüte verschafft hat?

Seit 10 Jahren findet in Italien alljährlich eine vom DAAD und vom Auswärtigen Amt finanzierte Jahrestagung der deutschen Lektorinnen und Lektoren statt. Im Wechsel richten die Kollegen unterschiedlicher Universitäten die Konferenz zu jeweils aktuellen Themen der DaF-Didaktik aus. Teils werden Gäste aus Deutschland oder Italien zu Vorträgen eingeladen, teils bieten Kollegen selbst Workshops an. Unabhängig von Themenstellung und Veranstaltungsort erfreut sich diese Tagung großer Beliebtheit. Die Lektoren erscheinen dort stets sehr zahlreich, aber auch Professoren lassen sich gerne zu Vorträgen einladen. Denn längst gilt die Tagung als eine Möglichkeit zu Begegnung, zu Diskussion und Austausch über didaktische Themen.

Im Jahr 2011 fand das Jahrestreffen in Pisa statt. Dort sprach Stephan Walter (Mainz) über das Thema "Stresstest, Pleite-Schock und Rettungshebel: Zur deutschen Sprache in Zeiten der Krise". Er befasste sich darin mit der sprachlichen Umsetzung des Wortes Krise, würzte seinen Vortrag mit interessanten und witzigen Beispielen und erläuterte, wie die Gesellschaft für deutsche Sprache das Wort des Jahres wählt. In einem sehr klaren, gut strukturierten Vortrag mit den Titel "Wo spricht man eigentlich Sächsisch? Dialektsympathie und sprachgeographisches Wissen linguistischer Laien" stellte Albrecht Plewina (Mannheim) eine dialektologisch relevante Untersuchung zu den Wissensbeständen über Regionalsprachen vor. Schließlich informierte Hans-Ulrich Treichel (Leipzig) unter dem Titel Schreiben lehren - Schreiben lernen über die Arbeit am deutschen Literaturinstitut.

Auch bot das Programm drei Workshops: Silvia Fischer (Modena) arbeitete mit einer Gruppe von Kollegen zum Thema "Sprechhemmungen beim Präsentieren überwinden", Katrin Junge (Urbino) verriet wie man die die Informationsflut im Internet bewältigt und Andrea Birk (Bologna) stellte "Poseidon - Ein südeuropäisches Projekt" vor, im Rahmen dessen ein neues gemeinsames Netzwerk von Lektoren aus Italien, Spanien und Portugal entstehen soll. Ein erster Schritt in Richtung dieses Südeuropagedankens wurde auf der Tagung in Pisa bereits getan: Ein Gast aus Portugal, Michael Laub, Lektor in Vila Real, berichtete über den Deutschunterricht an den Universitäten auf der iberischen Halbinsel.

Italien, ein Land der Widersprüche. Denn im verborgenen Bereich einer akademisch nur wenig anerkannten Kategorie konnte mithilfe des DAAD und des Auswärtigen Amtes eine Tagung entstehen, deren Qualität sich am besten an der Begeisterung messen lässt, mit der sie alljährlich ausgerichtet wird. Inzwischen geht diese Tradition ins zwölfte Jahr. 0 Projekte Projekte und andere Initiativen findet man auf der Webseite des Europäischen Netzwerkes Deutsch als Fremdsprache: EURNETZWERKDAF Gerne können sich bei uns auch Lektoren melden, die einen Projektpartner in Italien, Spanien und Portugal suchen.

Hier ein Beispiel für ein Mailprojekt zwischen Studenten aus Japan (Nagoya) und Portugal (Vila Real): MAILPROJEKTJPNPOR ]]> Fri, 21 Oct 2011 22:12:58 +0200 https://poseidon.podspot.de/post/projekte 46eb57b4ccf70c06b2ae7ecca5431ffa Projekte und andere Initiativen findet man auf der Webseite des Europäischen Netzwerkes Deutsch als Fremdsprache: EURNETZWERKDAF Gerne können sich bei uns auch Lektoren melden, die einen Projektpartner in Italien, Spanien und Portugal suchen.

Hier ein Beispiel für ein Mailprojekt zwischen Studenten aus Japan (Nagoya) und Portugal (Vila Real): MAILPROJEKTJPNPOR ]]> 0 Remigranten im DaF-Unterricht Heute studieren viele Studenten an südeuropäischen Hochschulen, die in deutschsprachigen Ländern aufgewachsen sind. Ihre Deutschkenntnisse entsprechen oft den Niveaustufen C1/C2. In Portugal gehört es zum Unterrichtsalltag Studenten zu betreuen, die in Deutschland, der Schweiz oder Luxemburg den Grossteil ihres Lebens verbracht haben.

Wie kaum ein anderes Land Europas wurde Portugal von einer Auswanderungswelle geprägt, zwischen 1960-1974 haben rund 1,5 Millionen Portugiesen das Land verlassen - und das bei einer Gesamtbevölkerung von gut 10 Millionen. So haben rund 20% der Einwohner Luxemburgs portugiesische Wurzeln. In vielen portugiesischen Städten findet man Denkmälern, die den Auswanderern gewidmet sind. Denkmal in der nordportugiesischen Kleinstadt Tarouca: Ein interessantes Infoportal zur Jugendsprache in urbanen Wohngebieten mit hohem Migrantenanteil ist "kiezdeutsch". KIEZDEUTSCH ]]> Fri, 21 Oct 2011 22:12:37 +0200 https://poseidon.podspot.de/post/remigranten-im-daf-unterricht 6a5b40e1dd483bbaeb7af62cee3b9083 Heute studieren viele Studenten an südeuropäischen Hochschulen, die in deutschsprachigen Ländern aufgewachsen sind. Ihre Deutschkenntnisse entsprechen oft den Niveaustufen C1/C2. In Portugal gehört es zum Unterrichtsalltag Studenten zu betreuen, die in Deutschland, der Schweiz oder Luxemburg den Grossteil ihres Lebens verbracht haben.

Wie kaum ein anderes Land Europas wurde Portugal von einer Auswanderungswelle geprägt, zwischen 1960-1974 haben rund 1,5 Millionen Portugiesen das Land verlassen - und das bei einer Gesamtbevölkerung von gut 10 Millionen. So haben rund 20% der Einwohner Luxemburgs portugiesische Wurzeln. In vielen portugiesischen Städten findet man Denkmälern, die den Auswanderern gewidmet sind. Denkmal in der nordportugiesischen Kleinstadt Tarouca: Ein interessantes Infoportal zur Jugendsprache in urbanen Wohngebieten mit hohem Migrantenanteil ist "kiezdeutsch". KIEZDEUTSCH ]]> 0 Deutsch an Schulen Hier soll dargestellt werden, ob und wie Deutsch im Schulsystem Italiens, Spaniens und Portugals verankert ist.

In Portugal boten vor zehn Jahren noch viele Sekundarschulen Deutsch an. Die Germanistikabteilungen der Universitäten bildeten in erster Linie zukünftige Deutschlehrer aus. Heute ist das anders, es gibt nur noch wenige Sekundarschulen, an denen Deutsch gelehrt wird. Und da keine Deutschlehrer mehr benötigt werden, findet an den Hochschulen fast keine Deutschlehrerausbildung mehr statt. Ein Pilotschulnetzwerk des Goethe-Institutes ist inzwischen ein wichtiger Pfeiler des Deutschunterrichts an portugiesischen Sekundarschulen. 25 Pilotschulen werden in diesem Projekt gefördert. GOETHEPILOTSCHULEN Ein interessantes Projekt, das Deutsch Schülern näher bringen soll, gibt es in Italien. Dort haben das Goethe-Institut Italien, die Deutsche Botschaft, die Schweizerische Botschaft, der DAAD, das Österreichische Kulturforum Rom und andere Partner eine Werbekampagne für Deutsch an italienischen Schulen ins Leben gerufen. Im Rahmen des Projekts "Deutsch-Wagen" besuchen drei Sprachassistentinnen des DAAD Schulen in Italien und bieten bei ihren Schulbesuchen u.a. Schnupperstunden und Workshops an. Standorte der "Deutschwagen" sind Hochschulen in Rom, Neapel und Mailand, koordiniert wird das Projekt vom Informationszentrum des DAAD in Rom und dem Goethe-Institut. Bis Ende November 2011 haben die drei Deutschwagen bereits rund 90 Schulen besucht. Die drei Pilotinnen der Deutschwagen: Von links nach rechts: Stefanie Mathias (Deutschwagen Mittelitalien), Susanne Rieder (Deutschwagen Süditalien) und Sabine Schrenk (Deutschwagen Norditalien) Mehr Informationen zum "Deutsch-Wagen" findet man auf der Webseite des Goethe-Instituts in Italien. DEUTSCHWAGEN Informationszentrum des DAAD in Rom: IC-ROM Am 5.Dezember 2012 berichtet TV Canale 2 über den Erfolg des Deutsch-Wagen: Auch in der Niederlande, Frankreich und Polen sind solche Deutschmobile unterwegs, auf der Iberischen Halbinsel bisher nicht. Hier ein Beitrag zu den Deutschmobilen in Polen: In Europa lernen immer weniger Schüler Deutsch, dagegen steigt bei Erwachsenen die Lernerzahl. Vor allem in Südeuropa lernt man in der Schule kaum noch Deutsch. Am 14.Dezember 2011 berichtet die Süddeutsche Zeitung über diesen Trend: SZ-ARTIKEL Wird er in der Schule bald Deutsch lernen? Aufgenommen in der transmontanischen Kleinstadt Boticas: ]]> Fri, 21 Oct 2011 22:12:05 +0200 https://poseidon.podspot.de/post/deutsch-an-schulen 40e3494ad6a2402107579d41ab878828 Hier soll dargestellt werden, ob und wie Deutsch im Schulsystem Italiens, Spaniens und Portugals verankert ist.

In Portugal boten vor zehn Jahren noch viele Sekundarschulen Deutsch an. Die Germanistikabteilungen der Universitäten bildeten in erster Linie zukünftige Deutschlehrer aus. Heute ist das anders, es gibt nur noch wenige Sekundarschulen, an denen Deutsch gelehrt wird. Und da keine Deutschlehrer mehr benötigt werden, findet an den Hochschulen fast keine Deutschlehrerausbildung mehr statt. Ein Pilotschulnetzwerk des Goethe-Institutes ist inzwischen ein wichtiger Pfeiler des Deutschunterrichts an portugiesischen Sekundarschulen. 25 Pilotschulen werden in diesem Projekt gefördert. GOETHEPILOTSCHULEN Ein interessantes Projekt, das Deutsch Schülern näher bringen soll, gibt es in Italien. Dort haben das Goethe-Institut Italien, die Deutsche Botschaft, die Schweizerische Botschaft, der DAAD, das Österreichische Kulturforum Rom und andere Partner eine Werbekampagne für Deutsch an italienischen Schulen ins Leben gerufen. Im Rahmen des Projekts "Deutsch-Wagen" besuchen drei Sprachassistentinnen des DAAD Schulen in Italien und bieten bei ihren Schulbesuchen u.a. Schnupperstunden und Workshops an. Standorte der "Deutschwagen" sind Hochschulen in Rom, Neapel und Mailand, koordiniert wird das Projekt vom Informationszentrum des DAAD in Rom und dem Goethe-Institut. Bis Ende November 2011 haben die drei Deutschwagen bereits rund 90 Schulen besucht. Die drei Pilotinnen der Deutschwagen: Von links nach rechts: Stefanie Mathias (Deutschwagen Mittelitalien), Susanne Rieder (Deutschwagen Süditalien) und Sabine Schrenk (Deutschwagen Norditalien) Mehr Informationen zum "Deutsch-Wagen" findet man auf der Webseite des Goethe-Instituts in Italien. DEUTSCHWAGEN Informationszentrum des DAAD in Rom: IC-ROM Am 5.Dezember 2012 berichtet TV Canale 2 über den Erfolg des Deutsch-Wagen: Auch in der Niederlande, Frankreich und Polen sind solche Deutschmobile unterwegs, auf der Iberischen Halbinsel bisher nicht. Hier ein Beitrag zu den Deutschmobilen in Polen: In Europa lernen immer weniger Schüler Deutsch, dagegen steigt bei Erwachsenen die Lernerzahl. Vor allem in Südeuropa lernt man in der Schule kaum noch Deutsch. Am 14.Dezember 2011 berichtet die Süddeutsche Zeitung über diesen Trend: SZ-ARTIKEL Wird er in der Schule bald Deutsch lernen? Aufgenommen in der transmontanischen Kleinstadt Boticas: ]]> 0